Meine Woche als Zeichnung

Veröffentlicht von SarineTurhede am

Nachdem ich jetzt seit ein paar Wochen auf meinem privaten Blog einen Wochenrückblick in Worten und Bildern gemacht habe, kam in mir der Wunsch auf, das auch für meine Business-Seite zu machen. Ich wollte aber nicht einfach nur aufzählen, was ich gemacht habe. Das erschien mir sowohl für mich zum Schreiben langweilig, als auch für euch zum Lesen. Dann kam mir die Idee, dass ich meine Business-Woche zeichnen könnte. Da kam sofort Freude auf, und ich saß am Schreibtisch noch bevor ich den Gedanken zu Ende denken konnte. Hier kommt sie also, die Highlights meiner Arbeitswoche als Bild.

Ein Hyperlapse-Video vom Zeichenprozess findest du am Ende dieses Beitrags. ↓

Und die Geschichten hinter den Bildern?

1. Healing Art by You

Der Schmetterling im Zentrum ist inspiriert durch die Zeichnung einer Kundin. Sie kam vor ein paar Wochen zu einem Kreativ-Nachmittag zu mir. Ziel war es, herauszufinden, wie sie ihrer Lebensfreude wieder mehr Raum im Alltag geben könnte. Sie war es leid, dass ihr fröhliches Naturell seit einiger Zeit von äußeren Einflüssen irgendwie blockiert und dominiert wurde. Vielleicht hast du ja schon die Rückmeldung gelesen, die sie mir gab und die ich auf Instagram geteilt habe.

Inzwischen hat sich noch mehr bei der Kundin getan – vor ein paar Tagen berichtete sie mir, dass ihre Zeichnungen ein unerwarteter Türöffner für die Beziehung zu ihrem Sohn gewesen seien. Es stellte sich nämlich heraus, dass er selbst ebenfalls gerne und viel zeichnet, was er bis dahin aber nicht mit ihr geteilt hatte.

Bevor ich meine Woche gezeichnet habe, habe ich tatsächlich die Zeichnung meiner Kundin einmal selber nachgezeichnet.

Das hat mich sehr berührt, denn es hat mich einmal mehr in meiner Überzeugung bestätigt, dass die Freude das Wertvollste ist, was wir haben und dass wir gut daran tun, wenn wir ihr so viel Raum wie möglich in unserem Leben geben. Und zwar auch (oder besser: gerade) dann, wenn erstmal nicht erkennbar ist, wie die Dinge, die uns Freude machen, dazu beitragen können, die Herausforderungen unseres Alltags zu meistern. Ja, dann ist es ein richtiges Wagnis, sich ihnen trotzdem zu widmen, aber wie diese Geschichte zeigt, werden wir für unseren Mut belohnt. Wenn wir der Freude folgen, dann zeigen sich plötzlich unerwartete Lösungswege – es ist als würden Blumensamen von ganz alleine aufgehen, dort, wo wir uns vorher abgerackert haben, etwas zum wachsen zu bringen.

2. Der Webseiten-Entwurf

Ich habe mit der Arbeit an einer Webseite begonnen, die mir besonders viel Freude macht. OK, zugegeben, ich freue mich über alle Aufträge, die ich annehme (sonst würde ich sie ja nicht annehmen) und jede Seite ist besonders. Aber genau deshalb ist es jedes Mal, als würde ich mich zum ersten Mal so freuen. Jede Seite, die ich gestalte, ist ja gerade deshalb anders, weil es aus meiner Sicht eben nicht darum geht, meinen Stil in die Welt zu bringen, sondern gemeinsam mit meinen KundInnen ein Bild zu kreieren, in dem sie sich erkennen. Das fasziniert mich und macht mir unglaublich viel Freude. Wenn die Arbeit dann auch noch zügig und leicht von der Hand geht, dann ist das ein richtig gutes Zeichen.

3. Kommunikationsberatung via Skype

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich inzwischen auch entdeckt, wie viel Spaß es mir macht, nicht nur Webseiten mit und für euch zu machen, sondern auch, mein Wissen weiter zu geben zum Selbermachen. Es begeistert mich, gemeinsam mit euch herauszufinden, wie ihr eure Kommunikation (sei es online oder offline) mit Freude selber gestalten könnt.

In dieser Woche gab ich eine Beratung via Skype, bei der es eben genau darum ging. Der Kunde hat bereits eine online-Präsenz und er ist auch sehr gut darin, diese kontinuierlich mit wertvollen Inhalten zu versorgen. Ach ja: Und er hat wirklich richtig tolle Angebote! Dennoch hatte er das Gefühl, nicht so recht sichtbar damit zu sein.

Im Laufe des Gesprächs kristallisierte sich bald heraus, dass es hier wirklich nicht darum ging, dass er (neben seiner Vollzeitanstellung) mehr machen müsste. Im Gegenteil, es zeigte sich als sinnvoll, sich auf genau zwei Ziele pro Monat zu fokussieren – die Workshops, die er seit einiger Zeit anbietet und die ihm sehr viel Freude machen. Und das Format seiner monatlichen Kommunikation von Text auf Podcast umzustellen. Das entspricht nicht nur seinen Inhalten sehr gut und lässt ihn präsenter werden, sondern es ist für ihn noch dazu leichter zu produzieren. Es stellte sich sogar heraus, dass er ursprünglich damit begonnen hatte, seine Monatsbotschaften aufzusprechen – um sie dann zu transkribieren, um sie ins Textformat zu bringen.

Der Raum der Möglichkeiten – ein Raum der Freiheit

Ich liebe den Raum der Möglichkeiten, in dem wir uns heutzutage befinden. Wir sind nicht mehr beschränkt, Dinge nur auf eine bestimmte Weise tun zu können. Stattdessen sind wir frei, sie genau so zu tun, wie sie uns entsprechen. Manchmal ist es perfekt, dass wir uns bequem von Zuhause aus im virtuellen Raum treffen können. Und manchmal ist es perfekt, dass wir uns physisch in Workshops – wie am 16. Februar in Hamburg – treffen und uns der Frage widmen, wie Kommunikation mit Freude und Leichtigkeit gehen kann. Ich liebe beides und ich begleite dich gerne in beiden Räumen.

4. Unsplash | Die beste Bild-Datenbank ever

Ich kannte zwar schon länger die Bilddatenbank Unsplash, habe sie bisher aber nie wirklich genutzt, weil ich irgendwie auf dem Trichter war, dass ich als Fotografin doch gefälligst nur meine eigenen Bilder zu nutzen habe – wie sieht das denn sonst aus!? Aber so ein Käse! Ich bin ein großer Fan von Einfachheit – und ich bin nunmal nicht Fotografin für alles, sondern vor allem für Porträts. Und selbst wenn ich alles selber machen könnte – warum sollte ich, wenn es Menschen gibt, die schon so tolle Sachen hergestellt haben und sie dann auch noch so großzügig zur Verfügung stellen?! Und: das eine muss das andere ja nicht ausschließen. Ich habe mir also ein Profil angelegt und selbst ein paar Fotos bei Unsplash hochgeladen.

5. Gesammeltes Wissen

Ich liebe es, mir auch nochmal vor Augen zu halten, welche Erkenntnisschätze mir die verschiedenen Begegnungen beschert haben, oder welche meiner Überzeugungen sich bestätigt und vertieft haben. Die Erkenntnis-Themen dieser Woche waren:

Nutze, was du schon hast.

Das klingt so banal, ist aber ein ganz großes Hindernis, das ich immer wieder beobachte: dass wir glauben, erst noch dies oder das erreichen/auf dies oder das warten zu müssen, bis wir etwas vorzuweisen haben. Ein wesentlicher Teil sowohl meiner Webseiten-Arbeit als auch meiner Beratungen geht immer wieder darum, die Schätze zu bergen, die meine KundInnen sich bereits längst erarbeitet haben.

Du kannst immer noch oben drauf bauen. Aber erstmal … siehe 1.

Da schließt sich der 2. Punkt ganz natürlich an. Denn genauso, wie es eine Illusion ist, dass das, was wir bereits haben, nicht (gut) genug ist, um uns damit zu zeigen, ist es auch eine Illusion zu glauben, dass wir Dinge „ein für alle Mal“ abhaken können. Unsere Botschaft, unser Tun, ja, unser ganzes Wesen ist doch lebendig! Klar, es gibt Meilensteine im Leben, Momente zum Innehalten und das bisher Geschaffene zu bestaunen. Aber es möchte ja auch immer weiter belebt werden und nicht in der Ecke verstauben. Die Mischung macht’s eben: Einfach anfangen und dann schauen, wo es dich hinführt, wenn du weitermachst.

Mach es so, dass es DIR FREUDE macht.

Was richtigeres gibt’s nicht. Ich stelle immer wieder fest, dass dies sozusagen der General-Schlüssel für alles ist. Siehe oben, die Geschichte meiner Kundin. Und ich erlebe es auch selbst oft genug am eigenen Leib: Immer, wenn ich etwas angehe aus der Perspektive „Wie kann ich es machen, dass es jemanden interessiert?“, oder darauf schiele, wo den logischerweise jetzt das Geld herkommen könnte – ja, dann sinkt das Ganze schneller als ich Blub sagen kann.

Und immer, wenn ich etwas einfach nur deshalb mache, weil es mir Freude macht, dann passieren plötzlich lauter tolle Sachen und ich bekomme ganz ungeplant super-interessante, gut bezahlte Projekte – obwohl ich mich doch gar nicht darum bemüht habe!

Warum das funktioniert, ist spätestens seit dem Gesetz der Anziehung kein Geheimnis mehr: Es ist unsere Freude, die alles zum „Funktionieren“ bringt – und nicht unser Gehorsam gegenüber einem System von „Das muss man aber so machen“. Die größte Herausforderung daran ist in das Vertrauen zu gehen, dass es eben so funktioniert. Dann geschehen Wunder.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen Wunder-vollen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

Wenn du gerne Unterstützung dabei hättest, dir dein Leben so richtig schön zu machen (sei es dein Privatleben, deine Kommunikation, deine Webseite oder andere virtuelle und „echte“ Räume), dann verabrede dich gerne zu einem unverbindlichen Gespräch mit mir: hallo@sarineturhede.com.

Hier wie versprochen noch die Entstehung meiner Zeichnung im Zeitraffer:


1 Kommentar

Meine Woche in Bildern – Road To Walden · 20. Mai 2019 um 21:40

[…] Und nachdem ich jetzt seit ein paar Wochen hier meinen Wochenrückblick in Worten und Bildern gemacht habe, kam in mir der Wunsch auf, das auch für meine Business-Seite zu machen. Ich wollte aber nicht einfach nur aufzählen, was ich gemacht habe. Das erschien mir sowohl für mich zum Schreiben langweilig, als auch für euch zum Lesen. Dann kam mir die Idee, dass ich meine Business-Woche zeichnen könnte. Da kam sofort Freude auf, und ich saß am Schreibtisch noch bevor ich den Gedanken zu Ende denken konnte. Hier könnt ihr das Resultat anschauen. […]

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