• New Year More You Sarine Turhede
    Zeitqualität

    New Year – More You

    Schön, dass immer mehr Menschen aussteigen aus dem Wahn, besser sein zu müssen, als sie sind. ⁠ ⁠

    Jedenfalls spiegeln die Posts und Konversationen, die mir angezeigt werden diese Stimmung. ⁠ ⁠

    Dass es uns wichtiger wird, zu entdecken, wie gut wir bereits sind – anstatt zu versuchen uns in eine Form zu pressen.⁠ ⁠

    Was ich auch schön finde: dass wir deshalb nicht aufhören brauchen zu wachsen. ⁠ ⁠

    Wenn wir uns von dem Druck verabschieden, irgendwie anders sein zu müssen als wir sind – besser, schöner, schneller – dann ist das Ergebnis nämlich nicht Stillstand.⁠ ⁠

    Wir verabschieden uns dann nicht vom Wachstum. ⁠ ⁠

    Wir verabschieden uns vom Müssen und von Nicht-gut-genug.⁠ ⁠

    Dann öffnet sich da plötzlich dieser Raum.⁠ ⁠

    Und es entsteht ein Sog, der uns wachsen lässt. ⁠ ⁠

    Der uns Neugierde, Freude und Leichtigkeit schenkt, inneren Impulsen zu folgen – die allesamt ein viel größeres Wachstum hervorbringen, als das Getriebensein vom Müssen und Nicht-gut-genug.⁠ ⁠

    Ich wünsche dir und mir und uns allen für 2021, dass wir es noch öfter wagen, diesen Raum noch öfter zu betreten. Seine Türen noch weiter zu öffnen – für uns selbst und für andere. ⁠ ⁠

    Noch mehr zu wachsen. ⁠ ⁠

    Nicht, weil wir es müssen. ⁠ ⁠

    Sondern weil wir bereit sind, dem mehr Raum zu geben, was bereits in unserer Natur angelegt ist.⁠

    Übe, deine innere Stimme wahrzunehmen
    Mein Impuls für dich, wenn du deine innere Konstante stärken möchtest: meditiere. In meiner Freebie-Bibliothek findest du einige geführte Meditationen, falls du noch nicht so geübt darin bist, alleine in die Stille in dir zu kommen. Den Zugang bekommst du kostenfrei, wenn du meinen Newsletter abonnierst (du kannst ihn jederzeit ganz einfach wieder kündigen).

    Freebie-Archiv Sarine Turhede

  • Zeitqualität

    2020 – Worum es wirklich ging

    Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

    Das ist mein persönliches Fazit dieses Jahres. Dass es ein ganz spezielles Jahr war, darauf wurde inzwischen wohl oft genug hingewiesen. 🙂

    Was mir in diesem Jahr besonders auffiel war, dass gerade im Tumult die Konstanten spürbar werden. Auf Frühling folgt Sommer, folgt Herbst, folgt Winter.

    Wem es gelingt, sich im eigenen Herzen zu verankern, bleibt nicht unberührt von äußeren Ereignissen. Doch sie sind wie das Kerzenlicht, dass entweder an oder aus ist – während die Sonne weiter scheint.

    Je mehr Konstanten im Außen wegbrechen, desto deutlicher wird, was die eigentlichen Konstanten sind. Worauf es sich eigentlich zu bauen lohnt: die Stimme im Inneren. Die Stimme die sagt „Ich weiß zwar nicht wie, aber es wird sich lösen“.

    Es war hier in meinem Stadtteil in der Vorweihnachtszeit bei den Ladengeschäften sehr schön sichtbar: es gab die Geschäfte, die geschlossen hatten. Die Ladenbesitzer*innen, die aus diesem oder jenem Grund angenommen hatten, „Es geht nicht“.

    Und es gab die, die geöffnet hatten. Die ihre Schaufenster noch prächtiger als sonst gestaltet hatten, alles ordentlich beschriftet, so dass man nur zur Eingangstür gehen und sagen brauchte, was man kaufen wollte. Die darauf vertraut hatten: „Ich weiß zwar nicht wie, aber es wird sich lösen.“

    So habe ich am 23. Dezember noch ein paar Geschenke gekauft, die nicht unbedingt notwendig waren, die ich aber gerne gemacht habe. Weil es möglich war.

    Wer die Möglichkeiten auch in widrigen Umständen sieht, kann nur gewinnen.

    Doch dieses Jahr hat nicht nur unsere Resilienz, also unsere Fähigkeit mit widrigen Umständen umzugehen, auf die Probe gestellt. Es hat uns uns auch erinnert: es geht doch um etwas ganz anderes.

    Die Lust zu leben!

    Was, wenn morgen nichts mehr ist, wie wir heute dachten, dass es würde? Wenn die Dinge nicht den Lauf nehmen, den wir erwarten … dann öffnet sich da plötzlich dieser Raum, in dem Dinge möglich werden. Weil wir es wagen, sie möglich zu machen.

    Wenn ich sowieso keine Kontrolle darüber habe, wie es wird, dann könnte ich doch genauso gut …

    … das tun, was ich schon seit langem aufschieben.

    Wie ging es dir in diesem Jahr? Warst du enttäuscht, dass die Konstanten im Außen wegbrachen? Konntest du es genießen, aber hattest Angst, es zuzugeben? Oder konntest du es genießen, lang gehegte Träume verwirklichen und anderen eine Stütze sein? Ist dir etwas bewusst geworden, das du aufschiebst?

    Wie auch immer du dieses Jahr erlebt hast, ich habe zwei Impulse für dich:

    Eine Filmempfehlung
    Ich bin zwischen den Jahren auf den bezaubernden Animationsfilm „Soul“ gestoßen. Ohne die Pandemie zu thematisieren, hat er für mein Empfinden genau unseren Zeitgeist getroffen: die Frage, worum es im Leben denn eigentlich geht. Die erfrischende Antwort: es mag eine Seelenbestimmung geben, aber sie ist nicht der Garant für Lebensfreude. Nicht nur etwas für Menschen in einer tiefen Sinnkrise. Sondern perfekt für diese Zeit zwischen den Jahren, in denen es für viele von uns traditionell um diese (Neu-)Ausrichtung der eigenen Lebensziele geht. Den Film gibt es auf Disney Plus. (Diese Empfehlung ist nicht gesponsert).

    Übe, deine innere Stimme wahrzunehmen
    Mein zweiter Impuls für dich, wenn du deine innere Konstante stärken möchtest: meditiere. In meiner Freebie-Bibliothek findest du einige geführte Meditationen, falls du noch nicht so geübt darin bist, alleine in die Stille in dir zu kommen. Den Zugang bekommst du kostenfrei, wenn du meinen Newsletter abonnierst (du kannst ihn jederzeit ganz einfach wieder kündigen).

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