• Webseite Gestaltung Anfänger Sarine Turhede
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    Website Gestaltung – Was Du als Anfänger beachten solltest

    Die Gestaltung einer Website ist wie eine Hochzeit: Es gibt Menschen, für die ist die Hochzeit das Ziel. Sie legen viel Wert darauf, dass sie einem Ideal entspricht, einem perfekten Bild, das sie aus Filmen, Zeitschriften oder Pinterest haben. Sie wenden sehr viel Energie für diesen besonderen Tag auf.

    Daran ist nichts verkehrt. Nur eines bleibt:

    Egal, wie viel Energie Du für die Hochzeit aufwendest – es geht doch eigentlich um die Beziehung zu dem Menschen, mit dem Du sie feierst.

    Und die ist mit der Hochzeit ja nicht „abgehakt“, sondern fängt gerade erst an. Oder sie geht zumindest in eine neue, tiefere Ebene.

    Genauso ist es mit der Gestaltung einer Website.

    Es gibt hier ein Missverständnis

    Egal, wie viel Energie Du für die Gestaltung Deiner Website aufwendest – es geht doch eigentlich um den Weg, der damit beginnt.

    Ich habe schon oft beobachtet, dass Menschen, die sich mit dem Thema Website auseinandersetzen, genau dieses Missverständnis in sich tragen: ihnen erscheint die Gestaltung der Webseite der große Schritt zu sein.

    In diesen Schritt investieren sie ganz viel Energie und es sind auch sehr viele Ängste daran gekoppelt: sie darf auf keinen Fall weniger als perfekt werden.

    Wie aus der Vorbereitung einer Hochzeitsfeier kann man auch aus der Gestaltung einer Website einen langen und nervenaufreibenden Prozess machen.

    Ich habe durchaus Verständnis dafür. Auch ich habe früher manchmal den Fehler begangen, ewig an meiner Seite herumzuwerkeln … bis ich zur Besinnung kam und mich erinnerte:

    Es geht doch eigentlich um etwas ganz anderes.

    Website Gestaltung: Darum geht es eigentlich

    Es geht bei der  Gestaltung Deiner Website  um ein inniges „Ja" zu den Menschen, für die Dein Angebot  ein wertvoller Schlüssel  auf dem eigenen Weg ist.

    So, wie es beim Thema Hochzeit um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung geht, so geht es auch bei der Gestaltung einer Website im Kern um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung. Nämlich ein „Ja“ zu den Menschen, für die Dein Angebot ein wertvoller Schlüssel auf dem eigenen Weg ist.

    Es geht um Dein „Ja“ dazu, Dich den Menschen zu zeigen, denen du mit deinem Wesen und mit deinem Angebot dienen kannst.

    Du sagst „Ja, ich bin bereit anzuerkennen, dass ich Schlüssel zu einem bestimmten Thema habe, die für andere wertvoll sind“.

    Du sagst „Ja“ dazu, zuzulassen, dass die anderen Dich in dieser Führung wahrnehmen.

    Du sagst „Ja“ dazu, dass sie Dir dafür Wertschätzung nicht nur in bewundernden Worten sondern auch in Form von Geld entgegen bringen.

    In Wahrheit impliziert das "Ja", dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein "Ja" zu uns selbst.

    In Wahrheit impliziert das „Ja“, dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein „Ja“ zu uns selbst. Denn wir können nicht sagen „Ja, ich habe etwas für Dich“, wenn wir selbst nicht spüren, dass es wahr ist.

    Darum geht es eigentlich und genau das sind oft die Punkte, die uns Angst machen. Die Punkte, die wir, wenn wir uns darüber nicht bewusst sind, dann auf die Gestaltung der Website projizieren. Hier kann es leicht passieren, dass ein ausgedehnter „kreativer Prozess“ zum Vorwand wird, dem wahren Feuerlauf aus dem Weg zu gehen.

    Sag „Ja“ zu Dir und Deinem Weg

    Die gute Neuigkeit ist: wenn Dich das Thema Gestaltung Deiner Website beschäftigt und die Frage, ob Du Dich mit deinem Angebot auf einer Webseite präsentieren sollst, dann hast Du eigentlich bereits „Ja“ zu diesem Weg gesagt. Sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

    Es ist nur noch eine Zeitfrage, wann Du es tust.

    Du hast bereits "Ja" zu Dir und Deinem Weg gesagt - sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

    Natürlich fühlst Du Dich noch nicht bereit – denn Du hast es ja noch nie zuvor getan und Du weißt vermutlich auch nicht, was genau auf Dich zukommt.

    Niemand kann Dir abnehmen, Deinen Weg zu gehen. Wäre ja auch schade, denn in Wahrheit warten viele Geschenke auf diejenigen, die so mutig sind, sich auf das Unbekannte einzulassen.

    Die zweite gute Neuigkeit ist: auch wenn Dir niemand abnehmen kann, Deinen Weg zu gehen, musst Du es Dir auch nicht unnötig schwer machen.

    Website Gestaltung: Du brauchst das Rad nicht neu zu erfinden

    Du darfst auf Erfahrungen und bewährte Rezepte anderer zurück greifen, die einen ähnlichen Weg vor Dir gegangen sind.

    Somit sparst Du Dir zu raten und im Blindflug zu testen, was bei der Gestaltung Deiner Website funktionieren könnte.

    Dazu gehören Antworten auf folgende Fragen:

    Wo fange ich an? Wie komme ich in die Umsetzung? Woher weiß ich, dass ich den Fokus auf die richtigen Dinge lege?​

    Muss ich zusätzlich zu meiner Webseite auch noch andere Kanäle bedienen?​

    Ich finde verkaufen unangenehm – wie mache ich ein Angebot, ohne Menschen etwas aufdrängen zu müssen oder mich unwohl zu fühlen?​

    Wenn Dich diese Fragen beschäftigen, dann schau doch mal, ob Du Dich gerne von mir persönlich zu dme Thema beraten und begleiten lassen möchtest. Vereinbare dazu ein unverbindliches Kennenlerngespräch, bei dem wir schauen, ob die Chemie stimmt und ob ich Dir mit Deinem individuellen Anliegen weiterhelfen kann. Schreib mir dazu einfach eine Mail an hallo@sarineturhede.com.

  • Sarine Turhede Webseite Gestaltung Anfänger Text und Video
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    Webseite Gestaltung – Video: Diese 3 Fehler solltest Du als Anfänger vermeiden

    Wenn Du gerade damit anfängst, Dich damit zu beschäftigen, Dich und Dein Angebot auf einer eigenen Webseite zu zeigen, dann gibt es ein paar Stolperfallen, in die Du bei der Gestaltung leicht hineingeraten kannst. Das kann dazu führen, dass Du an den falschen Stellen unnötig viel Energie aufwendest – oder, dass es Dir die Freude nimmt. Beides Energiefresser, die niemand brauchen kann.

    Diese Anfängerfehler sind jedoch zum Glück genauso leicht zu vermeiden, wenn Du Dir darüber bewusst bist, worin sie bestehen. Und worum es eigentlich geht. Darüber spreche ich in diesem Video.

    Website Gestaltung Anfänger Fehler

    Fehler Nr. 1
    Überbewertung der Gestaltung der Webseite

    Ein zu hoher Anspruch an die Professionalität der Gestaltung der Webseite. Ich spreche im Video darüber, welche Vorstellung Menschen zu diesem Fehler verleitet und was stattdessen funktioniert.

    Website Gestaltung Anfänger Fehler

    Fehler Nr. 2
    Grundsätzliche Ablehnung von Kommunikation im virtuellen Raum

    Auch für diese Haltung gibt es eine Erklärung. Dennoch entgeht Menschen, die sich von ihr leiten lassen eine wichtige Chance, sich Kommunikation zu erleichtern.

    Website Gestaltung Anfänger Fehler

    Fehler Nr. 3
    Fehleinschätzung, worum es bei der Gestaltung einer Webseite eigentlich geht

    Dieser Fehler ist das, was Fehler Nummer Eins und Fehler Nummer Zwei gemeinsam haben: ein grundsätzliches Missverständnis darüber, was eine Webseite ist und wie man sie wirklich sinnvoll nutzt.

    Die Lösung
    Lebendige Kommunikation ist der Fokus

    Sieh die Gestaltung Deiner Webseite nicht als Ziel. Mach als Anfänger kein riesiges Projekt daraus. Mach Dir bewusst, dass Deine Website vielmehr Dein persönlicher Kommunikationskanal ist, auf dem Du die Menschen erreichen kannst, für die Du mit Deinem Angebot/Deiner Botschaft einen Schlüssel hast.

    Wenn Du gerne persönliche Beratung und Begleitung zu diesem Thema von mir hättest, dann vereinbare ein unverbindliches Klärungsgespräch mit mir, bei dme wir schauen, ob die Chemie stimmt und ich Dir mit Deinem Anliegen helfen kann. Schreib mir einfach an hallo@sarineturhede.com.

  • Putzen als Putzmuffel - Sarine Turhede
    Raumgestaltung

    Putzen als Putzmuffel – Ein Impuls für mehr Leichtigkeit beim Erledigen ungeliebter Alltagsarbeit

    Ich habe früher eher ungern geputzt. Dann hatte ich ein Aha-Erlebnis, das mir die Augen dafür geöffnet hat, worum es beim Putzen eigentlich geht. Diese Erkenntnis ist ein echter game changer, wenn es darum geht das Putzen als Putzmuffel endlich nicht nur zu bewältigen, sondern es sogar lieben zu lernen.

    Mir hat es jedenfalls so weit die Augen geöffnet, dass ich mir keine Putzfee mehr gewünscht habe, sondern es mir plötzlich wichtig war, selber sauber zu machen (womit ich nicht sage, dass sich das niemals wieder ändern wird oder ich jemanden dafür verurteile, diese Dienstleistung in Anspruch zu nehmen).

    Was das für ein Aha-Erlebnis war? Ich war zu Besuch im Haus zweier spiritueller Meister und es stand ein Frühjahrsputz an.

    Genauer gesagt war ich nicht einfach zu Besuch.

    Ich war zum Seva da.

    Seva ist sanskrit und bedeutet „selbstloser Dienst“. Es geht dabei darum, dass die/der Dienende durch hingebungsvolle Arbeit (es ist einfache, physische Arbeit, wie eben Putzen oder Gartenarbeit, etc.) näher zu Gott kommt.

    Besonders indische Ashrams sind dafür bekannt, Menschen die Möglichkeit zu geben Seva zu praktizieren, aber es gibt auf der ganzen Welt spirituelle Einrichtungen, die dies anbieten.

    So auch bei Shakandra und Xantor, den beiden spirituellen Meistern, die ich besuchte, die ein Lichtzentrum in Australien leiten. Ohne eine bestimmte Erwartungshaltung war ich durch meinen Seva bei ihr darauf eingestellt, neue/tiefere Erkenntnisse in ganz alltäglichen Handlungen zu finden.

    Ich war offen dafür, Dinge anders zu sehen.

    Shakandra und ihr Mann Xantor haben ein schönes großes Haus, mitten in der Natur in einem kleinen Ort in der Nähe von Melbourne.

    Großes Haus heißt: viel Fläche sauber zu machen.

    An diesem Tag sollte ich die Wände von Spinnweben befreien.

    Großes Haus mitten in der Natur heißt: viele Spinnweben, auch wenn die HausbewohnerInnen sehr reinliche Menschen sind.

    Ausgerüstet mit einem Besen stand ich also vor einer ordentlichen Fläche an Hauswand, mit einer beträchtlichen Menge an Spinnweben.

    Als Putzmuffel könnte man da leicht eine kleine Krise bekommen.

    Aber ich bekam etwas ganz anderes.

    Als ich dort mit einem Besen die Hauswände von Spinnweben befreite, überkam mich das Gefühl, dass das Haus sich über meine Aufmerksamkeit freute.

    Es schien sich geradezu gestreichelt zu fühlen.

    Mit dieser Vorstellung machte mir das Ganze auf einmal Freude.

    Das hier hatte nichts mit meiner üblichen Haltung von „Hausarbeit ist so ätzend, weil sie niemals aufhört“ zu tun.

    Hier eröffnete sich mir ein ganz anderer Blick, ein neues Verständnis von dem, was ich da eigentlich tat.

    Dafür gibt es eine Erklärung:

    Alles ist belebt.

    Sämtliche Materie (und auch der Raum dazwischen) hat ein eigenes Bewusstsein.

    Nicht nur das:

    Alles kommuniziert.

    Das Bewusstsein Deiner Umgebung kommuniziert mit Dir.

    Das mag jetzt paradox klingen: Wie kann etwas mit Deinem Bewusstsein kommunizieren, wenn Du Dir doch über diese Beziehung oder Kommunikation nicht bewusst bist?

    Dein Bewusstsein ist mehr als Dein Verstand, Dein sogenanntes Tagesbewusstsein.

    Dein ganzer Körper, alles, was zu Deinem Wesen dazu gehört, hat/ist eigenes Bewusstsein.

    Es ist dieses Bewusstsein, was in ständiger Kommunikation mit deiner Umgebung steht.

    Darum ist es für Dein Wohlbefinden wichtig, in Harmonie mit Deiner Umgebung zu sein.

    Dich in den Räumen wohlzufühlen, in denen Du Dich aufhältst.

    Dafür kannst Du etwas tun.

    Denn Deine Räume geben die Energie, die Du aussendest, zurück.

    Natürlich freuen sich Dein Haus, Deine Wohnung, Deine Dinge, wenn Du sie liebevoll betrachtest und behandelst. Genauso nehmen sie es auch wahr, wenn Du sie ignorierst, als Belastung empfindest oder Deinen Frust über die nervige Arbeit, die sie verursachen beim Putzen (wenn Du es überhaupt tust) an ihnen ablässt.

    Deine Umgebung kommuniziert mit Dir indem sie Dir die Energie spiegelt, die Du aussendest.

    Heißt: wenn Du Putzen als Kommunikation mit Deiner Umgebung betrachten kannst, eine Art ihr Deine liebevolle Aufmerksamkeit zu geben, dann wirst Du diese liebevolle Zuwendung selbst auch in Deinen Räumen spüren. So lässt sich nicht nur das Putzen als Putzmuffel lernen.

    Diese Erkenntnis, dass alles Bewusstsein hat und in Kommunikation mit Dir steht, kannst Du auf alle Tätigkeiten übertragen, die Dir lästig sind, um die Du aber nicht herum kommst.

  • Anleitung zum Räuchern
    Raumgestaltung

    Räuchern – Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Wie funktioniert Räuchern?

    Bevor wir an die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Räuchern gehen, eine kurze Zusammenfassung: Wie der Name schon sagt, ist der Rauch der Schlüssel. Der saugt die alten, festsitzenden Energien in sich auf. Wenn der Raum/die Räume geräuchert sind und der Rauch genug Zeit hatte, die alten Energien in sich auf zu nehmen, werden die Fenster geöffnet und mit dem Rauch verschwinden auch die alten Energien. Der Raum ist geklärt und frei für neue Energie.

    Das war die Kurzfassung, wie das Ganze im Detail funktioniert und was Du beachten solltest, wenn Du räucherst, erfährst Du in diesem Artikel.

    Ich habe außerdem ein Video zu dem Thema gemacht, das kannst Du Dir hier anschauen:

    Was bewirkt Räuchern?

    Ein Raum kann nur mit Neuem/Anderem gefüllt werden, wenn Platz dafür ist. In einem Raum, der schon voll ist, ist kein Platz für Neues/Anderes. Putzen und Ausmisten sind tolle Möglichkeiten, um zu reinigen und Platz zu schaffen. Räuchern ist noch kraftvoller, weil es noch tiefer auf der feinstofflichen Ebene wirkt.

    Räuchern verhindert, dass du deinen Raum wieder mit den Dingen füllst, die du beim Ausmisten entfernt hast.

    Räuchern ist Ausmisten auf der feinstofflichen Ebene (= in Deinem Inneren). So können alte Energien – dazu können auch Verhaltens- und Beziehungsmuster gehören – entfernt werden und neue Energien in den Raum kommen. So können auch neue Dinge/Beziehungen auf der grobstofflichen Ebene (= im Außen) in Dein Leben kommen.

    Was bedutet „grobstofflich“ und „feinstofflich“?

    Die feinstoffliche Ebene ist immer die Ursache, die Quelle von allem, was auf der grobstofflichen Ebene existiert. Dein Vorstellungskraft, Dein Denken, Deine Überzeugungen, etc. – sie definieren Deinen inneren Raum. Das ist die feinstoffliche Ebene, welche die Form vorgibt, die Dein Leben auf der äußeren Ebene annimmt.

    Umgekehrt ist alles, was auf der äußeren, materiellen Ebene existiert, ein Abbild der feinstofflichen Ebene.

    Während Putzen und Ausmisten vor allem auf der äußeren, grobstofflichen Ebene reinigen, geht es beim Räuchern in erster Linie um die Reinigung der feinstofflichen Ebene, des inneren Raumes. Es ist daher gut möglich, dass dir das Ausmisten Deiner physischen Dinge leichter fällt, wenn du zuerst räucherst. Spür einfach selber mal rein, was sich für dich nach einer passenden Reihenfolge anfühlt.

    Wenn dein Raum zum Beispiel dazu neigt, schnell in Unordnung und Chaos zu geraten, wenn sich immer wieder Haufen von Sachen ansammeln, auch, wenn du immer wieder aufräumst – dann ist offensichtlich, dass Aufräumen keine ausreichende Lösung ist. Du tust es ja, aber es entsteht trotzdem immer wieder Chaos.

    Hier wird erst eine Lösung greifen, die im Innen ansetzt.

    Wenn der innere Raum aufgeräumt und geklärt ist, dann entsteht ganz automatisch auch Klarheit und Ordnung im Außen.

    Und zwar von ganz alleine, ohne, dass du ständig mit Aufräumen beschäftigt bist. Wenn in dir alles seinen Platz hat, dann findet auch alles in deinem äußeren Raum seinen Platz. Es gibt viele Möglichkeiten, Deinen inneren und Deinen äußeren Raum zu klären.

    Auch wenn es immer auf die konkrete Situation ankommt, was das Mittel der Wahl ist, und es keine allgemeinen Lösungen gibt, ist das Räuchern für mich doch so etwas wie ein Universalmittel. Vorausgesetzt natürlich, Du machst es richtig und hast Lust dazu.

    Das Tolle am Räuchern ist, dass es in seiner Anwendung nicht begrenzt ist, d. h., es spielt keine Rolle, was Du gerne in deinen Räumen klären möchtest und auch nicht, ob Dir alles, was du klären möchtest bewusst ist.

    Du kannst während des Räucherns einfach innerlich in die Haltung gehen, dass Du das loslässt, was Dir jetzt nicht mehr dient und wofür es jetzt Zeit ist zu gehen. Mehr brauchst Du nicht tun, den Rest erledigt der Rauch und, wenn Du sie darum bittest, auch Deine geistigen Helfer.

    Bleibt noch die Anleitung – wie du richtig räucherst und was du dazu brauchst:

    Was du zum Räuchern brauchst

    1. Aktivkohle;
    2. Räucherwerk – Es gibt viele verschiedene Sorten für so gut wie jedes Thema – z. B. Fülle, Hausreinigung, Erkältung, you name it. Woher Du weißt, welches das Richtige für Dich ist? Wenn es nicht ganz so offensichtlich ist bzw. mehrere in Frage kommen, dann nimm das, worauf Du am meisten Lust hast, das ist das Richtige. Was immer geht: Liebe. Wie im sonstigen Leben auch, ist Liebe auch beim Räuchern das „Allround-Heilmittel“. Ganz logisch, wenn alles im Grunde aus Licht und Liebe besteht, dann reinigt und befreit Liebe eben auch alles, was nicht Liebe ist, ganz unabhängig vom konkreten Thema.
    3. Räucherzange – die brauchst Du, um die Aktivkohle halten zu können während Du sie anzündest;
    4. ein feuerfestes Gefäß – es gibt spezielle Schwenker und sonstige Gefäße dafür zu kaufen. Du kannst aber auch einfach eine feuerfeste Schale, z. B. einen Blumentopf nehmen. Achte darauf, dass Du das Gefäß auch wenn es warm wird, tragen kannst, denn Du willst ja damit durch Deine Wohnung gehen.
    5. Sand – Dort, wo Du Dein Räucherwerk kaufst, gibt es meist auch das Zubehör dazu, auch „Räuchersand“. Mein Tip: schau mal in Deiner Drogerie in der Haustierzubehör-Abteilung, da gibt es Vogelsand – der kostet einen Bruchteil, ist aber das Gleiche – Sand eben. 🙂
    6. Einen kleinen Löffel (aus Metall), mit dem Du das Räucherwerk auf der Kohle platzieren kannst; ja, die kann man natürlich auch kaufen, aber ich vermute mal, Du hast einen Teelöffel. Der tut es auch.
    7. Feuerzeug/Streichholz

    Wenn Du Dich also für eine Räuchermischung entschieden hast und alle Materialien beisammen hast, kann es losgehen. Lies Dir am besten einmal die ganze Anleitung durch, bevor Du loslegst.

    Wie geht Räuchern – Schritt für Schritt

    Vorbereitungen

    1. Stelle sicher, dass alle Fenster und Türen zu Deiner Wohnung/Deinem Haus/Deinem Raum geschlossen sind. Der Rauch soll ja nicht sofort verschwinden, sondern erstmal im Raum bleiben um die alten Energien aufnehmen zu können.
    2. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass Deine Rauchmelder ausgelöst werden. Wenn Du die Möglichkeit hast, sie auszuschalten bevor Du beginnst, dann ist das natürlich für Deinen „Räucher-Flow“ angenehmer. Denk aber auf jeden Fall dran, sie hinterher wieder zu montieren/einzuschalten! Wenn Du Deine Rauchmelder nicht abnehmen/ausschalten kannst, dann sei vorbereitet, dass sie von sich hören lassen werden, bzw., dass Du herausfindets, bei welchen von ihnen neue Batterien angesagt sind … Stell dir also eine Leiter bereit.
    3. Das Wichtigste: ich sage es oft, so auch hier: wie Du etwas tust ist wichtiger oder mindestens genauso wichtig wie das, was Du tust. Also nimm Dir einen Augenblick Zeit um bewusst mit Deinem Raum/Deinen Räumen in Verbindung zu gehen, mit Deiner Absicht, sie zu klären. Wenn es ein bestimmtes Thema ist, das Du klären möchtest, dann mache es Dir bewusst. Bedanke Dich für das Alte, was Du mit dem Räuchern jetzt loslassen wirst und sag ja zu dem Neuen, womit du den Raum füllen (lassen) möchtest.
    4. Wenn Du magst: Lade Deine geistigen Helfer ein, Dich beim Räuchern zu unterstützen, so dass es zu Deinem Wohle und zum Wohle aller Beteiligten sein möge (wir sind ja keine Inseln sondern leben mit anderen in einem kleinen oder größeren Ökosystem – seien es Nachbarn, Mitbewohner, Familie, etc.). Du hast bisher noch keinen Kontakt zu Deinen geistigen Helfern und bist Dir nicht sicher wie das geht, oder ob Du überhaupt welche hast? Wir alle haben geistige Helfer. Es macht nichts, wenn Du sie (noch) nicht wahrnimmst, Du kannst sie einfach trotzdem bitten – das erhöht übrigens die Chancen, dass Du sie wahrnimmst. Sieh es einfach spielerisch. Und keine Sorge, das ist sozusagen ein Bonus. Es funktioniert auch so.
    5. Falls Dir danach ist, mach Dir gerne Musik dazu an.

    Jetzt geht’s los

    1. Schütte reichlich Sand in das feuerfeste Gefäß
    2. Nimm ein Stück Aktivkohle mit der Zange und zünde es an. Die Kohle geht dann nicht in Flammen auf, sondern es entstehen kleine Funken und Du hörst vielleicht ein Knistern und siehst wie die Funken in der Kohle umherspringen.
    3. Leg die Kohle auf den Sand, mit der kleinen Kuhle nach oben. Da kommt später die Räuchermischung drauf.
    4. Erstmal heißt es jedoch abwarten, bis die Kohle durchgeglüht ist. Woher weißt Du, wann das ist? Wenn die Kohle ihre Farbe von schwarz zu grau/weiß geändert hat.
    5. Jetzt kannst Du mit dem Löffel ein kleines Häufchen Räucherwerk in die Mulde auf der Kohle streuen. Es sollte dann auch anfangen zu rauchen – und zu gut zu duften (Du solltest den Rauch trotzdem nicht unbedingt zu doll einatmen, denn auch wenn die Räuchermischung natürlich ist – Rauch in der Lunge ist einfach nicht so prickelnd).
    6. Jetzt verteilst Du den Rauch im ganzen Raum bzw. der ganzen Wohnung, die Du reinigen willst, indem Du das Gefäß nimmst und damit durch die Räume gehst. Verteile den Rauch auch indem Du ihn mit einer Hand dorthin fächerst, wo er sich nicht von alleine verteilt. Sei gründlich und gehe auch in die Ecken (der prime spot, wo sich alte Energien gerne ansammeln), öffne Schränke und Schubladen und fächere auch dort Rauch hin. Halte das Gefäß auch in die Höhe und zum Boden hin. So lange, bis Du das Gefühl hast, Du bist überall gewesen und der Rauch ist in alle Ecken und Winkel vorgedrungen. Je nachdem wie groß deine Wohnung ist, kann es sein, dass Du zwischendurch etwas von der Räuchermischung nachlegen musst.
    7. Wenn ich fertig bin, das Räucherwerk aber noch nicht verbraucht ist, stelle ich den Topf gerne in die Nähe der Eingangstür zu meiner Wohnung, weil von hier die meisten Energien in die Wohnung kommen (achte darauf, dass du das Gefäß auf einen hitzebeständigen Untergrund stellst, z. B. einen Untersetzer für deine Kochtöpfe ö. ä.). Oder ich stelle es in die Badewanne – hier gibt’s nichts, was Feuer fangen könnte. Du solltest natürlich auf keinen Fall glühende Kohle in deiner Wohnung unbeaufsichtigt lassen, egal wie scheinbar „sicher“ Du sie platziert hast!
    8. Jetzt heißt es warten. Ca. 20 Minuten sollte der Rauch wirken.
    9. Danach öffnest Du die Fenster, so dass die frische Luft von draußen gut durchziehen und der Rauch raus kann. Auch das ist ein guter Moment um Dich nochmal zu bedanken – bei Deinen Räumen, bei dem Alten, dass Du nun verabschiedet hast und falls Du sie eingeladen hast, bei Deinen geistigen Helfern, für die Unterstützung. Denke auch dran Dich bei Dir selbst zu bedanken, z. B. dafür, dass Du es Dir selbst wert bist, Dir Deine Räume so zu gestalten, dass sie Dir gut tun. Du kannst auch das Neue begrüßen und willkommen heißen, für das du jetzt Raum in deinem Leben geschaffen hast. Et voilà.

    Wenn du deine Erfahrung mit dem Räuchern gerne teilen magst, dann hinterlass einfach einen Kommnetar unter diesem Artikel. Genauso kannst du dort gerne Fragen zu diesem Thema teilen.

    Richtig Räuchern - Anleitung - Sarine Turhede

    Eine Checkliste und die Schritt-für-Schritt-Anleitung als PDF? Findest Du in meinem Freebie-Archiv. Den kostenfreien Zugang erhältst Du hier über meine e-Mail-Liste (Du kannst Dich jederzeit wieder austragen):

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  • Räume mit Feng Shui gestalten
    Raumgestaltung

    Räume ganzheitlich gestalten – Diese drei Fragen helfen Dir herauszufinden, wie Du Deine Räume optimal gestaltest

    In einem Raum, der schon voll ist, ist kein Platz für Neues.

    So, wie Dein Raum in diesem Augenblick ist, ist er komplett gefüllt. Das ist gar nicht negativ. Es bedeutet einfach, dass es niemals eine „Lücke“, oder gar ein Vakuum gibt. Ein leerer Raum ist auch gar nicht das Ziel. Das Ziel ist, Deine Räume so zu gestalten, dass Du darin gut leben und erfolgreich arbeiten kannst.

    Wenn es also keinen leeren Raum gibt, dann ist der erste Schritt um einen Raum zu verbessern nicht, etwas Neues anzuschaffen, mehr hinzuzufügen. Denn das verändert nicht das Wesentliche. Der erste Schritt, um einen Raum nachhaltig zu verbessern ist, eine Bestandsaufnahme zu machen.

    Frage Dich: Tut Dir das, womit dein Raum gefüllt ist gut? Entspricht das, womit Dein Raum gefüllt ist Dir und Deinen Bedürfnissen bzw. den Anforderungen Deines Geschäfts?

    Wenn du die Fragen, mit “Ja” beantwortest – dann brauchst Du an deinen Räumen nichts zu ändern. Du kannst es natürlich trotzdem tun, wenn Du einfach Freude an Veränderung hast.

    Wenn sich etwas in Deinem Raum befindet oder er gewisse Eigenschaften hat, welche Dir nicht gut tun oder Dir nicht entsprechen, dann kannst Du Dir folgende Fragen stellen, um herauszufinden was Du tun kannst:

    1. Was sind die Dinge oder Gegebenheiten ganz konkret, die Dir nicht gut tun oder Dich stören?

    Begrenze Dich bei der Beantwortung nicht. Es kommt vor, dass wir Dinge oder Umstände, die uns stören, versuchen zu ignorieren, wenn wir der Überzeugung sind, dass sie zu den Dingen gehören, die sich nicht ändern lassen. Es ist trotzdem wichtig, dass du Dir bewusst machst, was die Störfaktoren sind. Räume, die sich zu dunkel oder zu eng anfühlen, hellhörige Wände, durch die Du jedes Wort der Nachbarn hörst, dein schlechter Schlaf, seit Du in dieses Haus gezogen bist – das alles gehört genauso auf die Liste wie die Wand, die Du eigentlich schon längst gestrichen haben wolltest, oder das Regal, das Du endlich mal aufräumen müsstest.

    Führe Dir das Gesamtbild einmal vor Augen.

    Notiere ebenfalls, was Dir gefällt.

    2. Zu der Frage, was Dir (nicht) gefällt oder gut tut, gehört auch das “Warum”.

    Das gibt Dir Aufschluss darüber, was Deine wahren Werte und Bedürfnisse sind. Also:

    Warum stört Dich das, was Dich stört? Warum gefällt Dir das, was Dir an Deinem Raum gefällt?

    3. Die dritte Frage, die Du Dir stellen solltest: Wie sollte Dein Raum idealerweise beschaffen sein, damit er Dir gut tut?

    Wie sollte ein Schlafzimmer sein, damit Du dort gut schlafen kannst?

    Wie sollte ein ideales Büro sein, damit Du dort gut arbeiten kannst?

    Brauchst Du ein Wohnzimmer, in dem Du Dich zurück ziehst und Dich einkuschelst oder eines, in dem Du Lust hast Besuch zu empfangen – oder beides?

    Auch hier gilt: begrenze Dich nicht, erlaube es Dir frei zu denken und entwerfen. Die Frage nach dem “Wie” kommt später.

    Egal wie unwahrscheinlich es Dir scheint, dass sich etwas umsetzen lässt, gestatte es Dir frei zu denken. Dann findet sich auch ein Weg.

    Wenn du Deine Antworten hast – was in Deinem Raum Dir nicht gut tut, was Du stattdessen gerne (mehr) hättest und wie Dein idealer Raum sein sollte, dann geht es an den nächsten Schritt: Deinen jetzigen Raum zu klären und Platz für das Neue zu machen.

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