• Raus aus alten Strukturen, Mustern, Systemen Sarine Turhede
    Persönliche Entwicklung,  Soulful media

    Raus aus alten Strukturen, Mustern und Systemen

    Heute spreche ich über Systeme: welches Missverständnis häufig damit verknüpft ist, wenn wir „das System“ verlassen wollen – und welche Alternative es gibt, wie sich ein Herzensweg in Verbindung mit Systemen vorstellen lässt.

    Alte Strukturen, Muster und Systeme funktionieren so: die Wesen bedienen die Struktur/das Muster/das System.

    Viele Menschen spüren, dass das so nicht mehr funktioniert.

    Diejenigen, die einen sehr hohen Leidensdruck haben, verlassen das System. Sie tun dies entweder passiv, z. B. durch Burn-Out oder aktiv, indem sie bewusst die Entscheidung treffen „auszusteigen“.

    Es gibt auch diejenigen, die „nicht genug“ leiden. Sie stehen zwischen den Stühlen. Sie spüren, dass sie so nicht weiter machen wollen. Dass sie gerne raus würden. Allerdings könnnen sie kein „Wohin“ erkennen. Da sie ihren momentanen Zustand im Vergleich zu dieser Ungewissheit noch erträglich finden, gehen sie den Schritt nicht.

    Und es gibt diejenigen, die spüren: es gibt noch mehr als nur die Entscheidung „Entweder im System oder außerhalb“.

    Gerade in der Spiritualität kommen viele Menschen mit einem wichtigen Impuls in Berührung:

    „Folge deinem Herzen“

    Dieser Impuls ist deshalb so bedeutend, weil er uns an eine tiefe Wahrheit erinnert, von der wir lange getrennt gelebt haben. Es gibt einen Kompass im Inneren. Unabhängig von äußeren Systemen.

    Dennoch kann dieser Impuls zu einem Missverständnis mit gravierenden Folgen führen.

    Nämlich, dass die Person, die diesen Satz hört, ihm innerlich hinzufügt: „Du brauchst jetzt keine Systeme, Strukturen oder Muster mehr.“

    Woher kommt dieses Verständnis, und was ist daran das Missverständnis?

    Diese Auffassung, dass wir keine Systeme brauchen, wenn wir dem Herzen folgen, kommt aus den negativen Erfahrungen, die die betreffende Person mit Systemen gemacht hat.

    Es stimmt ja auch: viele, vielleicht sogar die meisten Systeme/Muster/Strukturen brauchen wir jetzt nicht mehr. Sie dienen wie gesagt nicht uns, sondern sich selbst. Sie stammen aus einer Zeit, in der andere Gesetzmäßigkeiten galten. Den Zusammenbruch dieser Systeme erleben wir gerade.

    Es ist verständlich, dass Menschen aus ihren negativen Erfahrungen den Schluss ziehen, dass Systeme/Muster/Strukturen abgeschafft gehören. Dennoch ist es ein Trugschluss.

    Es ist immer ein Fehler, aus einer oder einigen konkreten Erfahrung(en) – die stets etwas mit uns selbst und unserer Weltanschauung zu tun haben – Rückschlüsse auf das Gesamte zu ziehen.

    Das ist, als würdest du nach einer negativen Erfahrung mit einer Person oder einigen Personen den Schluss daraus ziehen „Na, ich bin wohl nicht für Freundschaften/Beziehungen“ gemacht.

    Es kommt zwar vor, dass Menschen solche Schlüsse ziehen – aber meiner Wahrnehmung nach sind sie die Leidtragenden. Sie sind es, denen viele schöne Erfahrungen entgehen, weil sie sie kategorisch ausgeschlossen haben.

    Genauso ist es mit Systemen/Strukturen/Mustern: wer sie kategorisch ablehnt, ist am Ende die/der Leidtragende, weil sie/er sich damit in einen permanenten Kampf gegen etwas begibt, was ganz natürlich und überall ist.

    Systeme/Strukturen/Muster an sich sind – wie zum Beispiel auch Geld – neutral.

    Mehr noch: sie sind dienende Prinzipien. Sie vereinfachen Abläufe und erlauben somit Ressourcen-schonendes Haushalten mit Energien. Ob dabei etwas Positives oder Negatives entsteht, kommt darauf an, wer sie zu welchem Zweck entwickelt.

    Wer Systeme/Strukturen/Muster ablehnt, ist nicht nur ständig damit beschäftigt, sich ihnen zu entziehen. Sondern auch damit, permanent das Rad neu erfinden zu müssen, damit auch alles immer schön „frisch“ und „authentisch“ ist.

    Ob etwas, dass unter einem extrem hohen Energieaufwand hervorgebracht wird, deshalb unbedingt „besser“, „frischer“ oder „authentischer“ ist als etwas, das nach einem System generiert wird, wage ich zu bezweifeln.

    „Folge deinem Herzen“ bedeutet nicht, dass Systeme schlecht sind und zu nichts zu gebrauchen. Es bedeutet auch nicht, dass nur spontane Handlungsimpulse liebevolle und wertvolle Ergebnisse hervorbringen.

    Ich bin sehr dafür, an dieser wie an so vielen Stellen die Augen dafür zu öffnen, dass sich beides verbinden darf.

    Der eigene Herzensweg MIT Systemen/Mustern/Strukturen – und zwar sowohl mit bestehenden als auch mit neuen, bisher noch nie dagewesenen.

    Die Entweder/Oder-Denkweise ist das Hindernis – nicht „das System“.

    Es geht darum, die Laufrichtung vieler bestehender Systeme/Strukturen/Muster zu ändern. Systeme, die sich von den Wesen, die sie bedienen, nähren und deren einziges Interesse die Selbsterhaltung ist, sind überholt.

    Enige dieser Systeme brechen zusammen. Das werden sie früher oder später von ganz alleine tun. Aber nicht alle, die in solchen Systemen wirken, müssen sie zwangsläufig verlassen.

    Hier darf jede/r einzelne genau hinschauen und im eigenen Herzen überprüfen, was stimmig ist: Ist mein Weg hier wirklich zu Ende? Geht es wirklich „raus“ aus dem System? Oder gehöre ich zu den Wesen, die Impulse in dieses System geben können, so dass es sich von innen heraus verwandelt, in ein System, welches uns dient?

    Manchmal stellt sich diese Frage nicht nur in Bezug auf die „großen“ Systeme, in denen wir Mitglieder sind. Es lohnt sich auch, das eigene Leben einmal darauf zu untersuchen, ob wir uns selbst ein System kreiert haben – natürlich eingebettet in unseren kollektiven Zusammenhang – das uns auslaugt, aus dem wir gerne „ausbrechen“ würden.

    Gerade das Thema Selbständigkeit konfrontiert uns gerne mit diesem Thema. Schließlich erschaffen wir hier etwas aus unseren eigenen Vorstellungen. Wenn wir „das System“ aus einem Fluchtreflex heraus verlassen haben und in die Selbständigkeit starten mit der Hoffnung, dass jetzt „alles besser“ wird, dann werden wir manchmal überrascht, dass uns „das Gleiche in grün“ begegnet.

    Was ist also die Antwort? Wie findest du sie, die Systeme/Muster und Strukturen, die dir dienen?

    Du findest sie in dir. Du findest sie, indem du dich und deinen natürlichen Fluss beobachtest. Beim Beobachten wirst du dir bewusst.

    Du stellst fest, welche deiner Handlungen genuin aus deinem Inneren, aus deinem Wesen entspringen und einen guten Fluss für dich erzeugen.

    Du stellst fest, welche deiner Handlungen aus einer Vorstellung kommen, die du von außen übernommen hast. Manches davon mag dir dienen, das darfst du dann natürlich beibehalten. Anderes wiederum blockiert dich. Hier lohnt es sich, dir die Frage zu stellen, wie es denn stattdessen ablaufen könnte.

    Allein schon das Stellen der Frage richtet dich darauf aus, die Antwort zu finden. Hab keine Sorge, dass du etwas Übermenschliches dafür leisten musst, um an sie heran zu kommen.

    Sorge nur dafür, dass dein Raum frei ist, damit du die Antwort wahrnehmen kannst, wenn sie zu dir kommt.

    Innen wie außen. Impulse für Deinen Lebensfluss. Von mir persönlich direkt in Dein E-Mail-Postfach. Erhalte meine Blogartikel, Videos, Podcasts noch vor ihrer Veröffentlichung.

  • Webseite Gestaltung Anfänger Sarine Turhede
    Soulful media

    Website Gestaltung – Was Du als Anfänger beachten solltest

    Die Gestaltung einer Website ist wie eine Hochzeit: Es gibt Menschen, für die ist die Hochzeit das Ziel. Sie legen viel Wert darauf, dass sie einem Ideal entspricht, einem perfekten Bild, das sie aus Filmen, Zeitschriften oder Pinterest haben. Sie wenden sehr viel Energie für diesen besonderen Tag auf.

    Daran ist nichts verkehrt. Nur eines bleibt:

    Egal, wie viel Energie Du für die Hochzeit aufwendest – es geht doch eigentlich um die Beziehung zu dem Menschen, mit dem Du sie feierst.

    Und die ist mit der Hochzeit ja nicht „abgehakt“, sondern fängt gerade erst an. Oder sie geht zumindest in eine neue, tiefere Ebene.

    Genauso ist es mit der Gestaltung einer Website.

    Es gibt hier ein Missverständnis

    Egal, wie viel Energie Du für die Gestaltung Deiner Website aufwendest – es geht doch eigentlich um den Weg, der damit beginnt.

    Ich habe schon oft beobachtet, dass Menschen, die sich mit dem Thema Website auseinandersetzen, genau dieses Missverständnis in sich tragen: ihnen erscheint die Gestaltung der Webseite der große Schritt zu sein.

    In diesen Schritt investieren sie ganz viel Energie und es sind auch sehr viele Ängste daran gekoppelt: sie darf auf keinen Fall weniger als perfekt werden.

    Wie aus der Vorbereitung einer Hochzeitsfeier kann man auch aus der Gestaltung einer Website einen langen und nervenaufreibenden Prozess machen.

    Ich habe durchaus Verständnis dafür. Auch ich habe früher manchmal den Fehler begangen, ewig an meiner Seite herumzuwerkeln … bis ich zur Besinnung kam und mich erinnerte:

    Es geht doch eigentlich um etwas ganz anderes.

    Website Gestaltung: Darum geht es eigentlich

    Es geht bei der  Gestaltung Deiner Website  um ein inniges „Ja" zu den Menschen, für die Dein Angebot  ein wertvoller Schlüssel  auf dem eigenen Weg ist.

    So, wie es beim Thema Hochzeit um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung geht, so geht es auch bei der Gestaltung einer Website im Kern um ein inniges „Ja“ zu einer Beziehung. Nämlich ein „Ja“ zu den Menschen, für die Dein Angebot ein wertvoller Schlüssel auf dem eigenen Weg ist.

    Es geht um Dein „Ja“ dazu, Dich den Menschen zu zeigen, denen du mit deinem Wesen und mit deinem Angebot dienen kannst.

    Du sagst „Ja, ich bin bereit anzuerkennen, dass ich Schlüssel zu einem bestimmten Thema habe, die für andere wertvoll sind“.

    Du sagst „Ja“ dazu, zuzulassen, dass die anderen Dich in dieser Führung wahrnehmen.

    Du sagst „Ja“ dazu, dass sie Dir dafür Wertschätzung nicht nur in bewundernden Worten sondern auch in Form von Geld entgegen bringen.

    In Wahrheit impliziert das "Ja", dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein "Ja" zu uns selbst.

    In Wahrheit impliziert das „Ja“, dass wir einer Beziehung zu anderen Menschen geben, auch ein „Ja“ zu uns selbst. Denn wir können nicht sagen „Ja, ich habe etwas für Dich“, wenn wir selbst nicht spüren, dass es wahr ist.

    Darum geht es eigentlich und genau das sind oft die Punkte, die uns Angst machen. Die Punkte, die wir, wenn wir uns darüber nicht bewusst sind, dann auf die Gestaltung der Website projizieren. Hier kann es leicht passieren, dass ein ausgedehnter „kreativer Prozess“ zum Vorwand wird, dem wahren Feuerlauf aus dem Weg zu gehen.

    Sag „Ja“ zu Dir und Deinem Weg

    Die gute Neuigkeit ist: wenn Dich das Thema Gestaltung Deiner Website beschäftigt und die Frage, ob Du Dich mit deinem Angebot auf einer Webseite präsentieren sollst, dann hast Du eigentlich bereits „Ja“ zu diesem Weg gesagt. Sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

    Es ist nur noch eine Zeitfrage, wann Du es tust.

    Du hast bereits "Ja" zu Dir und Deinem Weg gesagt - sonst würdest Du Dich nicht fragen, ob Du ihn gehen sollst.

    Natürlich fühlst Du Dich noch nicht bereit – denn Du hast es ja noch nie zuvor getan und Du weißt vermutlich auch nicht, was genau auf Dich zukommt.

    Niemand kann Dir abnehmen, Deinen Weg zu gehen. Wäre ja auch schade, denn in Wahrheit warten viele Geschenke auf diejenigen, die so mutig sind, sich auf das Unbekannte einzulassen.

    Die zweite gute Neuigkeit ist: auch wenn Dir niemand abnehmen kann, Deinen Weg zu gehen, musst Du es Dir auch nicht unnötig schwer machen.

    Website Gestaltung: Du brauchst das Rad nicht neu zu erfinden

    Du darfst auf Erfahrungen und bewährte Rezepte anderer zurück greifen, die einen ähnlichen Weg vor Dir gegangen sind.

    Somit sparst Du Dir zu raten und im Blindflug zu testen, was bei der Gestaltung Deiner Website funktionieren könnte.

    Dazu gehören Antworten auf folgende Fragen:

    Wo fange ich an? Wie komme ich in die Umsetzung? Woher weiß ich, dass ich den Fokus auf die richtigen Dinge lege?​

    Muss ich zusätzlich zu meiner Webseite auch noch andere Kanäle bedienen?​

    Ich finde verkaufen unangenehm – wie mache ich ein Angebot, ohne Menschen etwas aufdrängen zu müssen oder mich unwohl zu fühlen?​

    Wenn Dich diese Fragen beschäftigen, dann schau doch mal, ob Du Dich gerne von mir persönlich zu dme Thema beraten und begleiten lassen möchtest. Vereinbare dazu ein unverbindliches Kennenlerngespräch, bei dem wir schauen, ob die Chemie stimmt und ob ich Dir mit Deinem individuellen Anliegen weiterhelfen kann. Schreib mir dazu einfach eine Mail an hallo@sarineturhede.com.

  • Sarine Turhede Webseite Gestaltung Anfänger Text und Video
    Soulful media

    Webseite Gestaltung – Video: Diese 3 Fehler solltest Du als Anfänger vermeiden

    Wenn Du gerade damit anfängst, Dich damit zu beschäftigen, Dich und Dein Angebot auf einer eigenen Webseite zu zeigen, dann gibt es ein paar Stolperfallen, in die Du bei der Gestaltung leicht hineingeraten kannst. Das kann dazu führen, dass Du an den falschen Stellen unnötig viel Energie aufwendest – oder, dass es Dir die Freude nimmt. Beides Energiefresser, die niemand brauchen kann.

    Diese Anfängerfehler sind jedoch zum Glück genauso leicht zu vermeiden, wenn Du Dir darüber bewusst bist, worin sie bestehen. Und worum es eigentlich geht. Darüber spreche ich in diesem Video.

    Website Gestaltung Anfänger Fehler

    Fehler Nr. 1
    Überbewertung der Gestaltung der Webseite

    Ein zu hoher Anspruch an die Professionalität der Gestaltung der Webseite. Ich spreche im Video darüber, welche Vorstellung Menschen zu diesem Fehler verleitet und was stattdessen funktioniert.

    Website Gestaltung Anfänger Fehler

    Fehler Nr. 2
    Grundsätzliche Ablehnung von Kommunikation im virtuellen Raum

    Auch für diese Haltung gibt es eine Erklärung. Dennoch entgeht Menschen, die sich von ihr leiten lassen eine wichtige Chance, sich Kommunikation zu erleichtern.

    Website Gestaltung Anfänger Fehler

    Fehler Nr. 3
    Fehleinschätzung, worum es bei der Gestaltung einer Webseite eigentlich geht

    Dieser Fehler ist das, was Fehler Nummer Eins und Fehler Nummer Zwei gemeinsam haben: ein grundsätzliches Missverständnis darüber, was eine Webseite ist und wie man sie wirklich sinnvoll nutzt.

    Die Lösung
    Lebendige Kommunikation ist der Fokus

    Sieh die Gestaltung Deiner Webseite nicht als Ziel. Mach als Anfänger kein riesiges Projekt daraus. Mach Dir bewusst, dass Deine Website vielmehr Dein persönlicher Kommunikationskanal ist, auf dem Du die Menschen erreichen kannst, für die Du mit Deinem Angebot/Deiner Botschaft einen Schlüssel hast.

    Wenn Du gerne persönliche Beratung und Begleitung zu diesem Thema von mir hättest, dann vereinbare ein unverbindliches Klärungsgespräch mit mir, bei dme wir schauen, ob die Chemie stimmt und ich Dir mit Deinem Anliegen helfen kann. Schreib mir einfach an hallo@sarineturhede.com.