• Beruf und Berufung als spiritueller Mensch Sarine Turhede 4
    Beruf und Berufung

    Beruf und Berufung als spiritueller Mensch| Meine Geschichte

    Heute teile ich meine Geschichte zum Thema Beruf und Berufung als spiritueller Mensch mit Dir. Auf diesem Gebiet hat sich seit der Entdeckung meiner Spiritualität so viel gewandelt und ich bin mir sicher, es sind eben nicht Dinge, die so speziell für mich sind, sondern die im Verlauf des Bewusstseinswandels als erwachender Mensch ganz logisch sind.

    Wenn ich zurückblicke, mir was für einen Verständnis von Arbeit/Berufsleben ich mal gestartet bin … puh, also echt.

    Ich dachte tatsächlich „Arbeit ist etwas ganz Schlimmes“ und „Ich bin nicht fähig zu geregelter Arbeit“ noch bevor ich jemals einen Job hatte.

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    Ich konnte den Eintritt ins Berufsleben nach dem Abitur auch noch eine ganze Weile hinauszögern, da ich erst einmal studiert habe. Meine Wahl fiel auf ein

    Studium der Kulturwissenschaften und Philosophie

    Mein Plan war es, Journalistin zu werden, da ich schon immer sehr gerne geschrieben habe.

    Während eines Auslandsjahrs in Schweden lernte ich meinen damaligen Freund kennen. Nach dem Studium entschied ich mich dann zu ihm nach Schweden zu ziehen – ohne dort eine berufliche Perspektive zu haben.

    Ich war zwar einerseits (damals unbewusst) erleichtert, einen triftigen Vorwand gehabt zu haben, der Entscheidung über eine mögliche berufliche Karriere „entkommen“ zu sein.

    Ans Journalistinwerden war im Ausland, in einer Fremdsprache nicht zu denken – damals war das mit dem remote Arbeiten ja noch nicht verbreitet. Wobei ich doch immerhin als Autorin und Herausgeberin für einen Verlag gearbeitet habe – was aber nicht genug Geld einbrachte, um davon leben zu können.

    -> Manifestation meines Glaubenssatzes: Arbeit, die Spaß macht, ist keine richtige Arbeit und davon leben kann man sowieso nicht.

    Gleichzeitig war ich emotional in einer Existenzangst, nachdem die Euphorie der ersten paar Wochen verflogen war. Stellen im Kulturbereich, die toll klangen, traute ich mir nicht zu. Und ansonsten eigentlich auch nichts.

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    Durch eine Freundin bekam ich einen Job als persönliche Assistentin – was einerseits sehr passend war, um die schwedische Kultur näher kennen zu lernen. Andererseits war es sehr auslaugend, mit langen Arbeitstagen ohne richtige Pausen.

    -> Manifestation meines Glaubenssatzes: Arbeit ist hart und anstrengend.

    Ich spule jetzt mal ein bisschen vor und überspringe die nächste Arbeitsstelle, die zwar auch auf ihre Weise interessant war, aber ebenfalls sehr auslaugend und komme zu meiner

    Selbständigkeit

    Der Wunsch nach Selbständigkeit war vor allem geboren aus dem Gefühl, nicht in Anstellung arbeiten zu können bzw. nicht in Systemen funktionieren zu können.

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    Das Gefühl hatte ich ja schon lange gehabt. Es gab einen wichtigen Faktor, der ausschlaggebend dafür war, dass ich mir nun sicher war, dass Selbständigkeit die Lösung wäre:

    Ich entdeckte meine Lebensaufgabe.

    Genauer gesagt, ich entdeckte meine Spiritualität und wurde somit überhaupt zum ersten Mal mit dem Gedanken bekannt gemacht, dass es so etwas wie eine Lebensaufgabe und einen Seelenplan gibt.

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    Nachdem meine Beziehung in Schweden sich auflöste und meine Arbeitsstelle dort ebenfalls auslief, entschied ich mich dazu, zu reisen mit der Absicht, meiner Berufung konkreter auf den Grund zu gehen. Denn das, was ich in einem spirituellen Seminar als Lebensaufgabe empfangen hatte, fühlte sich zwar tief in mir stimmig und wahr an, war jedoch nichts konkretes wie „Du sollst Schriftstellerin werden“ oder so.

    Eine „Weltreise“

    Ich meinte, eine Reise wäre gut, um aus den gewohnten (Denk-)Bahnen zu kommen und einfach alles neu sehen zu können und so offen für eine Antwort zu sein.

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    Schon recht bald auf der Reise kamen Anfragen zu Fotoaufträgen, da ich vieles von den Menschen und Orten, die ich besuchte auf meinem Blog dokumentierte und so Menschen auf meine Fotografie aufmerksam wurden.

    Es war dennoch für mich kein eindeutiges Gefühl von „OK, dann bin ich wohl Fotografin“, sondern ich spürte noch so viel mehr in mir, was zum Ausdruck kommen wollte.

    Also entschied ich mich noch während der Reise, mich von einem spirituelles Business Coach begleiten zu lassen, um Klarheit zu finden.

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    Dies führte dazu, dass die äußere Reise recht schnell nicht mehr zu meinem ursprünglichen Plan passte – denn ich war auf einmal gar nicht mehr interessiert daran, mir neue Orte anzuschauen, sondern ich saß am liebsten an einem Schreibtisch und bearbeitete die Fragen aus dem Business Coaching. Was hinzu kam: auf der Reise keine Angebote machen zu können, da ich in Australien und Neuseeland war, verstärkte den Wunsch, einen festen Wohnort zu haben.

    Es dauerte einen Augenblick, bis ich begriff, dass ich nichts „falsch“ gemacht hatte, sondern einfach früher als erwartet eine Antwort auf die Frage erhalten hatten, was der Zweck der Reise gewesen war.

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    Ich buchte nach ungefähr einem Drittel der ursprünglich geplanten Reise ein Ticket zurück nach Deutschland – Sylvester schien mir symbolisch sehr geeignet für diesen

    Neuanfang

    Ich suchte mir einen 20-Stunden-Job, um ein Grundeinkommen zu haben und gleichzeitig genügend Zeit, um meine Selbständigkeit aufzubauen. Ich mietet mir ein Büro in einem Gründerzentrum, um eine Geschäftsadresse zu haben und leichter mit der Unternehmer-Energie verbunden zu sein.

    Klingt nach einer guten Strategie, oder?

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    Ging leider nicht auf.

    Falscher Ort, falscher Nebenjob – ich war wie unsichtbar und zudem auch wieder recht ausgelaugt. Nicht, weil der Job so schlimm gewesen wäre. Er hat einfach nicht zu mir gepasst.

    Daraus kann man verschiedene Schlüsse ziehen – man hätte eine Feinjustierung machen können. Einfach einen Ortswechsel und etwas achtsamer sein bei der Auswahl des Nebenjobs.

    Aber Feinjustierungen waren damals noch nicht mein Ding.

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    Ich habe früher gerne das Kind mit dem Badewasser ausgeschüttet und aus einmaligen Erlebnissen die drastischsten Schlusssätze gezogen. (Übrigens der Grund, warum ich die Journalistenlaufbahn in Wahrheit innerlich vor meiner Auswanderung abgehakt hatte: wegen EINER (!?) schlechten Praktikumserfahrung – aus der ich Schlusssätze über ALLE Journalisten zog …)

    Die für mich logische Folgerung aus der Situation mit dem Nebenjob zu Beginn meiner Selbständigkeit war damals: „OK, nee, das kann einfach nicht klappen mit einem Nebenjob. Geh aufs Ganze, zeig, dass du es ernst meinst und mach keine halben Sachen. Dann wird auch etwas dabei herauskommen. Nebenjob ist wie mit angezogener Handbremse fahren. Das kann ja gar nichts werden.“

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    Ich gebe zu, ich beschreibe jetzt alles ein wenig „gefärbt“, weil es mir  MIT MEINEM HEUTIGEN WISSEN so absurd vorkommt. Aber alles, was ich heute weiß, habe ich ja erst durch diese ganzen Erfahrungen erkannt – und ich habe nicht nur verrückte Schlusssätze gezogen, sondern die waren tatsächlich auch so geführt. Wie auch das nächste Kapitel:

    Mitbewohnerin in einer spirituellen Gemeinschaft

    Ich hatte die Möglichkeit, in dem spirituellen Seminarzentrum, das ich während meiner Reise kennen gelernt hatte, als Mitbewohnerin einzuziehen.

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    Es gab dort die Möglichkeit, zu wählen zwischen Miete zahlen oder gewisse Stunden im Haus mitzuhelfen. Letzteres war natürlich eine riesige Erleichterung, um geringe Lebenshaltungskosten zu haben und so auch weniger Druck, von Anfang an ein hohes Einkommen mit der Selbständigkeit erzielen zu müssen.

    Klingt auch nach guten Voraussetzungen, oder?

    Es war vermutlich mit die intensivste Zeit in meinem Leben. Ich hatte einige echt tolle Aufträge. Inzwischen gab es auch vermehrt Anfragen für Webseitengestaltung und als Anfang erschien mir das auch eine gute Lösung, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die ich einfach bereits am besten konnte und die Menschen von sich aus bei mir anfragen. (Es macht mir auch heute noch sehr viel Freude, meine Technik-Begeisterung mit anderen zu teilen und sie dabei zu begleiten, sich leichter mit der Technik zu befreunden, die sie im Alltag verwenden.)

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    Aber auch hier gab es „Sand im Getriebe“: unregelmäßige, nicht vorhersehbare Aufträge/Einnahmen bei immer mehr schrumpfenden Rücklagen. Es gab Zusammenarbeiten, die scheiterten, bei denen ich teilweise auch Rückerstattungen gab. Teure Ausrüstung, die kaputt ging.

    Der Einnahmenfluss wurde immer schmaler, ich fühlte mich immer kraftloser, wo ich ja sehr viel Energie gebraucht hätte, um mein Geschäft vorwärts zu bringen.

    Es gibt noch viel, was ich zu diesem Kapitel sagen könnte, so viele Dinge, die ich damals auf eine Weise gedeutet habe, die ich heute ganz anders sehe … Wenn dich das interessiert, komm gerne in den Workshop am 12. Oktober (er ist kostenfrei), da kannst du mir Fragen stellen und ich plaudere auch gerne noch etwas mehr aus dem Nähkästchen. Meinem Verstand hilft so etwas immer sehr, an den Erfahrungen von anderen teilzuhaben. Wir machen aber natürlich auch eine Energiearbeit, die dich auf allen Ebenen weiter bringt, dein Verhältnis zu deiner Arbeit zu klären bzw. die passende Stelle für dich mit deinen Bedürfnissen und Talenten zu finden. Mehr Info zum Workshop.

    Workshop Beruf und Berufung als spiritueller Mensch Sarine Turhede

    Eine wichtige Erkentnnis

    Genau das war es nämlich, was der Schlüssel für mich nach diesen harten Jahren des Herumprobieren war:

    Die Erkenntnis, dass das, was ich machte, nicht haltbar war. Dass wo kein Geldfluss ist, überhaupt kein Fluss ist. Jedenfalls wenn es um den Geldfluss geht, der die Lebensgrundlage bieten soll.

    Ich erkannte: der nächste Schritt ist eine Anstellung. Das war so eine simple Erkenntnis, aber es war, als wäre ein riesiger Staudamm gebrochen. Ein Puzzleteil fügt sich an das nächste, weil ich sozusagen endlich das Teil an die richtige Stelle bewegt hatte, das ich die ganze Zeit versucht hatte, an eine andere Stelle einpassen zu wollen, wo es aber einfach nicht hingehörte.

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    Mit „Jetzt kommt eine Anstellung“ kam „Aber nicht hier“. Ich wusste sofort, welcher Ort der Richtige war: meine alte Heimat, Frankfurt.

    Mit „Jetzt kommt eine Anstellung“ kam auch: Du hast dich jetzt so viel mit Spiritualität und Gesetzmäßigkeit beschäftigt – Du weißt, dass es von dir abhängt, wie diese Anstellung wird. Du kannst es entweder „auf dich zukommen lassen“ und mal wieder einfach das nehmen, was gerade so da ist (und dann einfach nur die Resultate deiner unbewussten Überzeugungen gespiegelt bekommen).

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    Du kannst jetzt aber auch diesen Kreislauf durchbrechen und Dir bewusst machen, dass Du Dir wünschen darfst, was jetzt kommt. Und Dir gestatten, genau das zu empfangen.

    Ein Meilenstein

    Das, was darauf folgte, ist für mich einer der größten Meilensteine meines spirituellen Weges bisher (ich würde sagen TOP 3, neben geklärten Familienverhältnissen und Lebenspartner). Ich war plötzlich in der Lage, ganz klar zu formulieren, was ich wollte – und genau so kam es dann auch.

    Das klingt jetzt so easy peasy und natürlich waren es ein paar Schritte mehr. Aber auf einer Ebene war es tatsächlich ganz einfach und ein ganz zentraler Schritt, aus dem Rad auszutreten von „Anstellung ist so furchtbar“ und den Gedankensprung zu machen hin zu „Es gibt eine Anstellung, die mir gut tut und bei der ich genau an der richtigen Stelle bin und gebraucht werde – und ich öffne mich jetzt dafür, sie zu finden“.

    Ohne diesen Schritt ist es nicht möglich.

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    Wenn du gerade an dem Punkt bist, zu erkennen, dass deine Arbeitssituation, nicht so schlimm ist, weil Arbeit grundsätzlich so ist – sondern weil du ungünstige Überzeugungen in dir trägst und du auch gerne aus diesem Kreislauf austreten und dir bewusst eine passende Arbeitsstele (ganz gleich ob Anstellung oder Selbständigkeit!) mit-schöpfen möchtest, dann sei auf jeden Fall im Workshop am 12. Oktober mit dabei. Genau darum wird es gehen.

    Ich teile nicht nur die (un)glaubliche Geschichte, wie ich zu meiner Stelle geführt wurde (und was ich überhaupt mache) mit dir, sondern vor allem, wie du das, was ich gemacht habe, auf deine Situation anwenden kannst.

    Denn das, was mir gelungen ist, habe ich nicht aufgrund außergewöhnlicher Fähigkeiten geschafft.  Ich habe einfach ein paar Prinzipien verstanden, die immer am Wirken sind und es gewagt, sie bewusst zu nutzen und mich so führen zu lassen.

    Enttäuscht, dass diese Geschichte so endet? Dieser Epilog ist für Dich

    So. Jetzt sind wir fast am heutigen Tag angekommen. Wenn du jetzt eine kleine Enttäuschung spürst, dass die Geschichte nicht damit endet, dass ich ein Unternehmen führe, sondern „nur“ in Anstellung bin und sogar vor einem halben Jahr mein Geschäft geschlossen habe, dann ist dieser „Epilog“ für dich:

    Erstens schau gerne mal, warum dich so ein Ende enttäuscht. Hast du den Wunsch, dass die Antwort für dich „Selbständigkeit“ sein möge und nicht „Anstellung“? Das kann ich verstehen. „Anstellung“ ist irgendwie nicht so cool wie „Selbständigkeit“. 🙂 Auch aus meiner Sicht.

    Spaß beiseite – dann bedeutet das vielleicht, dass du dich eben tatsächlich nach einer Selbständigkeit sehnst. Und das, was wir uns wünschen ist auch für uns bestimmt.

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    Aber vielleicht ist es trotzdem ganz nett, das nicht so übers Knie brechen zu müssen, wie ich das versucht habe. Es gibt durchaus Menschen, für die ist das der Weg. Die brauchen diese Feuerprobe, um ganz tief in sich zu spüren, dass dies ihr Weg ist und sich dann auf ihn einlassen können. Wenn das dein Weg ist, bin ich mir sicher, du wirst ihn gehen. Aber dann brauchst du andere Vorbilder als mich.

    Ich sage nicht, dass ich niemals wieder ein Geschäft haben möchte. Im Gegenteil, als ich mein Geschäft schloss, befreite sich so viel in mir, dass kurze Zeit später ein riesiger kreativer Schub kam – und ich wieder Freude an diesem Teil meines Lebens spüren könnte. Was zu uns gehört, kehrt immer wieder zu uns zurück, egal, wie oft wir es loslassen.

    Was ich nur für mich erkannt habe: Es ist total liebevoll für mich gewesen, mein Arbeitsbewusstsein in einer Anstellung gewandelt zu haben. Ich wäre daran in einer Selbständigkeit zerbrochen bzw., es hat mich ja auch ganz schön aus der Bahn geworfen.

    Wer nicht von Hause aus bereits Unternehmer ist, weil er damit vertraut ist – ja für den ist das schon eine riesige Herausforderung an sich (es ist auch als „geborener Unternehmertyp“ eine riesige Herausforderung – ich meine nur, wer es nicht gewohnt ist „durchs Feuer zu gehen“ und zwar ständig, für den kann allein diese Situation schon überfordernd sein).

    Workshop Beruf und Berufung als spiritueller Mensch Sarine Turhede 23

    Wenn dann oben drauf noch ein Arbeitsverständnis kommt, das quasi ein Minenfeld ist – ich glaube, da muss man echt der Typ für sein, der erst unter Druck so richtig aufblüht. Für mein Empfinden ist da kein weiblicher Weg möglich, sondern man muss stark in seinem männlichen Element sein. Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar (gerade wenn er von meinem Standpunkt abweicht und so etwas Neues hinzufügt) zu diesem Aspekt – wie siehst Du das?

    Glücklich und das war’s? Natürlich nicht

    Meine heutige Situation ist die: ich bin glücklich mit meiner Anstellung und allein das erreicht zu haben von dort, wo ich gestartet bin, ist eine riesige Errungenschaft. Und: Nein, es genügt mir nicht. Weil die Wahrheit ist, es genügt niemals ein einziges Puzzlestein in unserem Leben. Wir wollen das ganze Puzzle.

    Ich brauche einen Raum, an dem ich Gedanken und Erkenntnisse wie diese hier mit anderen teilen kann, denen dieses Wissen hilft. Das habe ich durch die Geschäftsaufgabe gemerkt. Dieses „Ding“ ist nicht deshalb in meinem Leben, weil es meine Einnahmequelle sein muss. Darf es, ja. Ich habe auch kein Problem damit, meine Angebotspreise nach dem Wert zu setzen, den ich als stimmig empfinde. Aber das ist es nicht, worum es geht.

    Ich bin nicht länger durch meine vom Ego geprägte Vorstellung gebunden, dass dieses „Ding“ nur dann eine Berechtigung in meinem Leben hat, wenn es mein Jobtitel ist. Ich darf das einfach machen, weil es zu mir gehört. Und weil ich eine Anstellung habe, die mich (er-)nährt, ist es völlig egal, wie lange es dauert oder sogar ob hieraus jemals wieder ein Geschäft wird. Keiner muss mich buchen. Und jeder, der mit dem, was ich zu sagen habe, in Resonanz geht, kann die Wahrheit darin auch dann noch spüren, wenn keine Vollzeitselbständigkeit meinen „Expertenstatus“ attestiert.

    Und das ist es, wozu ich dich ermutigen möchte, warum ich das hier teile. Coaches die dich dazu ermutigen, endlich „dein Ding“ zu machen, aus dem „Angestelltenkäfig auszubrechen“, die gibt es wie Sand am Meer.

    Ich bin für Dich da, wenn Du Dich nach einer Stimme gesehnt hast, die darauf aufmerksam macht, dass es noch viel mehr Nuancen gibt. Anstellung und Selbständigkeit sind Formen – unsere Berufung geht weit über jegliche Formen hinaus. Weil sie etwas mit unserem Wesen zu tun hat.

    So lange unser Arbeitsbewusstsein so belastet ist, wie meines es war, so lange werden wir damit konfrontiert werden – und zwar egal, ob wir uns in Anstellung oder in Selbständigkeit befinden. Es ist egal, auf welchem der beiden Felder du dein Arbeitsbewusstsein transformierst. Aber das ist der eigentliche Schlüssel. Nicht die Form.

    Das war meine Geschichte zum Thema Bewusstseinswandel als spiritueller Mensch auf dem Feld Beruf und Berufung.

    Ich freue mich schon sehr auf den gemeinsamen Workshop mit Dir zu diesem Thema am 12. Oktober. Und auf Deine Sichtweise schon jetzt, schreib sie gerne in die Kommentare hierunter.

  • Sarine Turhede Beruf und Berufung 03
    Beruf und Berufung,  Persönliche Entwicklung

    Selbständigkeit oder Anstellung? – Berufung leben als spiritueller Mensch

    Wenn wir uns auf unserem spirituellen Weg mit dem Thema Berufung befassen, werden unsere Gedanken schnell in eine Richtugn gelenkt: Dass Selbständigkeit besser geeignet sei als eine Anstellung für die Entfaltung unseres Potenzials, für das Erfüllen unserer Lebensaufgabe.

    Warum das nicht unbedingt der Fall ist und welchen Wert es hat, als spiritueller Mensch in einer ganz weltlichen Anstellung zu arbeiten, darüber spreche ich in diesem Video.

    Ich freue mich wie immer, deine Gedanken zu dem Thema und Rückmeldungen zu dem Video entweder hier unter dem Blogartikel oder in den Kommentaren auf meinem YouTube-Kanal zu lesen.

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  • Sarine Turhede YouTube Beruf und Berufung
    Beruf und Berufung,  Persönliche Entwicklung

    Arbeitsbewusstsein transformieren | Berufung leben aus spiritueller Sicht

    Ist Selbständigkeit wirklich der nächste Schritt, um deine Berufung leben zu können?

    Ist der Beruf wirklich das Problem?

    Es ist gar nicht so leicht zu erkennen, wann eine innere Unzufriedenheit ein Zeichen ist, dass es Zeit ist den nächsten Schritt zu machen.

    ▶️ Direkt zum Video? Hier geht’s lang:
    Arbeitsbewusstsein transformieren – Berufung leben aus spiritueller Sicht.

    Berufung leben aus spiritueller Sicht Sarine Turhede Beruf und Berufung 01

    Sie kann ja auch zu einem Vorwand werden, etwas im Außen zu verändern, was eigentlich auf der inneren Ebene gewandelt werden muss. Jedenfalls, damit die Resultate im Außen dann wirklich zu Zufriedenheit führen.

    In dem Video, das ich heute mit dir teile, geht es um genau dieses Dilemma. Ich möchte dir hiermit Fragen und Gedanken zum Thema Beruf und Berufung an die Hand geben, die hilfreich sind um festzustellen, worum es gerade im Kern wirklich geht, wenn du als spiritueller Mensch mit Unzufriedenheit im Job konfrontiert bist.

    Klick auf das Bild, um zum Video zu gelangen:

    Beruf und Berufung Arbeitsbewusstsein transformieren Sarine Turhede

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  • Berufung leben Sarine Turhede 01
    Beruf und Berufung,  Persönliche Entwicklung

    Angestellt + spirituell | Berufung finden und leben als spiritueller Mensch | Meine Geschichte

    Seelenbusiness, Seelenplan, Lebensaufgabe, die eigene Berufung leben, sich selbst entfalten. Das sind viele Begriffe, die uns früher oder später (meist früher 😉 ) begegnen, wenn wir uns auf einen spirituellen Weg begeben.

    Und es entsteht leicht der Eindruck, dass sich unsere Berufung nicht in einem ganz herkömmlichen, weltlichen Beruf leben lässt.

    Beruf und Berufung + Entfaltung + Seelenplan Sarine Turhede

    Ganz oft werden die genannten Begriffe auf eine Art und Weise mit dem Begriff „Beruf“ in Verbinung gebracht, dass in uns der Eindruck entsteht, wir versagen, wenn wir in usnerem Beruf nicht die totale Entfaltung und Erfüllung erleben.

    Da folgt dann schnell der Schlusssatz, dass das vielleicht in den herkömmlichen weltlichen Berufen gar nicht möglich ist, weil diese in Strukturen eingebettet sind, die uns nicht gut tun.

    Also scheint die Antwort zu sein, dass die Erfüllung der eigenen Lebensaufgabe nur in der Selbständigkeit möglich ist. Ist ja auch irgendwie logisch, denn die erschaffen wir schließlich selbst, frei von all den Strukturen, welche so viele Berufsfelder und vor allem unbs Menschen darin einengen und beschneiden.

    Oder …?

    Ich kenne diese Gedankengänge sehr gut aus eigener Erfahrung und sehe das eben aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre inzwischen ganz anders.

    Als sich kürzlich eine Klientin in einem Coaching zu dem Thema an mich wendete, wurde mir noch einmal bewusst, wie wichtig es ist, dass wir gerade als bewusste spirituelle Menschen den Wert in dem erkennen, was wir in unseren weltlichen Arbeitsfeldern bewirken. Leider ist die Wahrnehmung oft genau das Gegenteil: Anstellung fühlt ein bisschen nach Versagen, so dass es nicht so leicht ist, dem inneren Ruf zu folgen, wenn er uns in diese Richtung weist …

    Kein Wunder: das Thema Seelenbusiness in der Verknüpfung mit Selbständigkeit ist ein beliebtes Coachingthema. Es wird oftmals genau so beworben: Selbständigkeit ist Seelenentfaltung, Anstellung hält dich klein.

    Nur: das stimmt nicht. 🤷‍♀️

    In dem Video, das ich heute mit dir teile, erzähle ich dir die Geschichte meiner Selbständigkeit bis zur Gewerbeabmeldung und was ich daraus gelernt habe.

    Viel Freude mit dem Video! Ich bin gespannt deine Gedanken zu dem Thema in den Kommentaren zu lesen.

    Sarine

  • Skizze Entwurf Wohnzimmer
    Raumgestaltung

    Einen Raum von innen heraus gestalten

    Wie gehst du vor, wenn du einen Raum gestaltest?

    Beginnst du damit, dir Inspiration in Zeitschriften, auf Pinterest oder bei anderen zu holen?

    Das kann sehr gut funktionieren: schauen, was andere kreative Geister so machen. Und dann entscheiden, was davon zu dir passt, was du für dich selbst adaptieren möchtest und was überhaupt nicht dein Ding ist.

    Wenn du diese Herangehensweise anwendest und du das Gefühl hast,

    – du kannst machen, was du willst und es will einfach nicht so werden, wie deine Inspiration,

    – das was dabei heraus kommt sieht zwar so aus, wie deine Inspiration, aber irgendwie fühlt es sich trotzdem nicht richtig an,

    dann habe ich einen Impuls für dich:

    Beginne einmal von der anderen Richtung her.

    Blende bewusst aus, was andere machen, was aktuelle oder kommende Trends sind.

    Stell dir vor, dass bereits im Raum selbst angelegt ist, wie er aussieht. Dass er ein Wesen hat, das zum Ausdruck gebracht werden möchte.

    Ich bin überzeugt, dass das so ist. Ich bin ebenso überzeugt, dass es ein Zusammenspiel zwischen Raum und Bewohner*in ist. Also, dass du ein bestimmtes Bild vom Wesen deines Raumes empfangen kannst – und dass eine andere ein ganz anderes Bild bekommen würde.

    Skizze Entwurf Wohnzimmer

    Die Zeichnungen sind meine inneren Bilder, die ich von meinem Wohnzimmer gemacht habe – und das Foto ist das tatsächliche Ergebnis. Wie du siehst, sind die Zeichnungen und das Endresultat nicht identisch.

    Aber im Wesentlichen stimmen sie überein – vor allem von meinem Empfinden als Bewohnerin her.

    Und das ist es, was darüber entscheidet, ob wir das Gefühl haben, ein Raum stimmt mit der Inspiration überein oder eben nicht.

    Probier es selbst mal aus.

    Freebie-Archiv Sarine Turhede
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  • Raumgestaltung

    Dein Einrichtungsstil – was Du willst und was du brauchst

    Der eigene Einrichtungsstil beginnt mit Klarheit.

    Und zwar nicht unbedingt darüber, was du WILLST. Als allererstes ist Klarheit darüber, was du BRAUCHST, angesagt.

    Damit meine ich nicht, dass du dir niemals Dinge gönnen solltest, die in die Kategorie „Wunderschön, aber brauche ich eigentlich nicht“ fallen. Im Gegenteil, das sind oft die besten Einkäufe, die ihre Funktionalität erst nach dem Kauf enthüllen.

    Ich meine damit, dass du mal an einen ganz anderen Ende beginnst: nämlich nicht bei den konkreten Gegenständen, die du dir window shopping mäßig anschaust.

    Beginne stattdessen mal bei deinem Raum.

    Stelle ihn dir leer vor.

    Und dann gehe noch einen Schritt weiter zurück. Zu dir. In dein Innerstes.

    Wer bist denn du so? Was hast du als Wesen für Bedürfnisse?

    Jetzt und hier! Du entwickelst dich doch ständig weiter und bist vielleicht gar nicht mehr die, als die du in deine Wohnung eingezogen bist. Hast es nur noch nicht bemerkt.

    Und was bedeuten deine Bedürfnisse im Hinblick auf dein Zuhause? Womit sollen deine Räume gefüllt (oder eben nicht gefüllt) sein, damit deine Bedürfnisse darin überhaupt erfüllt werden können?

    Wenn du diese Fragen beantworten kannst, dann gibt es dafür auch die passenden Einrichtungsgegenstände. Und zwar in genau der Ausfertigung, die dir entspricht. Keine Kompromisse oder Fehlkäufe nötig.

    Wenn du gewohnt bist vom anderen Ende her zu beginnen, also zuerst die Gegenstände zu sehen und dann zu schauen, wie sie in deinen Raum passen. Dann stehst du in Wahrheit vor der Frage, wie du zu deiner Einrichtung passt.

    Dein Raum ist eine Erweiterung von dir. Nicht umgekehrt.

    Wie findest du diese Klarheit?

    Gehe zu dir. Nach innen. In die Stille. Finde den Ort hinter den Gedanken.

    Dorthin kommst du über einen Spaziergang. Oder über Meditation. Über Malen. Musik hören. Es gibt viele Wege. In meinem Freebie-Archiv findest Du alltagstaugliche geführte Meidtationen. Schau gerne mal rein.

    Freebie-Archiv Sarine Turhede

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  • New Year More You Sarine Turhede
    Zeitqualität

    New Year – More You

    Schön, dass immer mehr Menschen aussteigen aus dem Wahn, besser sein zu müssen, als sie sind. ⁠ ⁠

    Jedenfalls spiegeln die Posts und Konversationen, die mir angezeigt werden diese Stimmung. ⁠ ⁠

    Dass es uns wichtiger wird, zu entdecken, wie gut wir bereits sind – anstatt zu versuchen uns in eine Form zu pressen.⁠ ⁠

    Was ich auch schön finde: dass wir deshalb nicht aufhören brauchen zu wachsen. ⁠ ⁠

    Wenn wir uns von dem Druck verabschieden, irgendwie anders sein zu müssen als wir sind – besser, schöner, schneller – dann ist das Ergebnis nämlich nicht Stillstand.⁠ ⁠

    Wir verabschieden uns dann nicht vom Wachstum. ⁠ ⁠

    Wir verabschieden uns vom Müssen und von Nicht-gut-genug.⁠ ⁠

    Dann öffnet sich da plötzlich dieser Raum.⁠ ⁠

    Und es entsteht ein Sog, der uns wachsen lässt. ⁠ ⁠

    Der uns Neugierde, Freude und Leichtigkeit schenkt, inneren Impulsen zu folgen – die allesamt ein viel größeres Wachstum hervorbringen, als das Getriebensein vom Müssen und Nicht-gut-genug.⁠ ⁠

    Ich wünsche dir und mir und uns allen für 2021, dass wir es noch öfter wagen, diesen Raum noch öfter zu betreten. Seine Türen noch weiter zu öffnen – für uns selbst und für andere. ⁠ ⁠

    Noch mehr zu wachsen. ⁠ ⁠

    Nicht, weil wir es müssen. ⁠ ⁠

    Sondern weil wir bereit sind, dem mehr Raum zu geben, was bereits in unserer Natur angelegt ist.⁠

    Übe, deine innere Stimme wahrzunehmen
    Mein Impuls für dich, wenn du deine innere Konstante stärken möchtest: meditiere. In meiner Freebie-Bibliothek findest du einige geführte Meditationen, falls du noch nicht so geübt darin bist, alleine in die Stille in dir zu kommen. Den Zugang bekommst du kostenfrei, wenn du meinen Newsletter abonnierst (du kannst ihn jederzeit ganz einfach wieder kündigen).

    Freebie-Archiv Sarine Turhede

  • Zeitqualität

    2020 – Worum es wirklich ging

    Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

    Das ist mein persönliches Fazit dieses Jahres. Dass es ein ganz spezielles Jahr war, darauf wurde inzwischen wohl oft genug hingewiesen. 🙂

    Was mir in diesem Jahr besonders auffiel war, dass gerade im Tumult die Konstanten spürbar werden. Auf Frühling folgt Sommer, folgt Herbst, folgt Winter.

    Wem es gelingt, sich im eigenen Herzen zu verankern, bleibt nicht unberührt von äußeren Ereignissen. Doch sie sind wie das Kerzenlicht, dass entweder an oder aus ist – während die Sonne weiter scheint.

    Je mehr Konstanten im Außen wegbrechen, desto deutlicher wird, was die eigentlichen Konstanten sind. Worauf es sich eigentlich zu bauen lohnt: die Stimme im Inneren. Die Stimme die sagt „Ich weiß zwar nicht wie, aber es wird sich lösen“.

    Es war hier in meinem Stadtteil in der Vorweihnachtszeit bei den Ladengeschäften sehr schön sichtbar: es gab die Geschäfte, die geschlossen hatten. Die Ladenbesitzer*innen, die aus diesem oder jenem Grund angenommen hatten, „Es geht nicht“.

    Und es gab die, die geöffnet hatten. Die ihre Schaufenster noch prächtiger als sonst gestaltet hatten, alles ordentlich beschriftet, so dass man nur zur Eingangstür gehen und sagen brauchte, was man kaufen wollte. Die darauf vertraut hatten: „Ich weiß zwar nicht wie, aber es wird sich lösen.“

    So habe ich am 23. Dezember noch ein paar Geschenke gekauft, die nicht unbedingt notwendig waren, die ich aber gerne gemacht habe. Weil es möglich war.

    Wer die Möglichkeiten auch in widrigen Umständen sieht, kann nur gewinnen.

    Doch dieses Jahr hat nicht nur unsere Resilienz, also unsere Fähigkeit mit widrigen Umständen umzugehen, auf die Probe gestellt. Es hat uns uns auch erinnert: es geht doch um etwas ganz anderes.

    Die Lust zu leben!

    Was, wenn morgen nichts mehr ist, wie wir heute dachten, dass es würde? Wenn die Dinge nicht den Lauf nehmen, den wir erwarten … dann öffnet sich da plötzlich dieser Raum, in dem Dinge möglich werden. Weil wir es wagen, sie möglich zu machen.

    Wenn ich sowieso keine Kontrolle darüber habe, wie es wird, dann könnte ich doch genauso gut …

    … das tun, was ich schon seit langem aufschieben.

    Wie ging es dir in diesem Jahr? Warst du enttäuscht, dass die Konstanten im Außen wegbrachen? Konntest du es genießen, aber hattest Angst, es zuzugeben? Oder konntest du es genießen, lang gehegte Träume verwirklichen und anderen eine Stütze sein? Ist dir etwas bewusst geworden, das du aufschiebst?

    Wie auch immer du dieses Jahr erlebt hast, ich habe zwei Impulse für dich:

    Eine Filmempfehlung
    Ich bin zwischen den Jahren auf den bezaubernden Animationsfilm „Soul“ gestoßen. Ohne die Pandemie zu thematisieren, hat er für mein Empfinden genau unseren Zeitgeist getroffen: die Frage, worum es im Leben denn eigentlich geht. Die erfrischende Antwort: es mag eine Seelenbestimmung geben, aber sie ist nicht der Garant für Lebensfreude. Nicht nur etwas für Menschen in einer tiefen Sinnkrise. Sondern perfekt für diese Zeit zwischen den Jahren, in denen es für viele von uns traditionell um diese (Neu-)Ausrichtung der eigenen Lebensziele geht. Den Film gibt es auf Disney Plus. (Diese Empfehlung ist nicht gesponsert).

    Übe, deine innere Stimme wahrzunehmen
    Mein zweiter Impuls für dich, wenn du deine innere Konstante stärken möchtest: meditiere. In meiner Freebie-Bibliothek findest du einige geführte Meditationen, falls du noch nicht so geübt darin bist, alleine in die Stille in dir zu kommen. Den Zugang bekommst du kostenfrei, wenn du meinen Newsletter abonnierst (du kannst ihn jederzeit ganz einfach wieder kündigen).

    Freebie-Archiv Sarine Turhede

    Erhalte kostenfreien Zugang zum Freebie-Archiv über meine Notes from Self:

  • Sarine Turhede Spannungsskopfweh
    Persönliche Entwicklung

    Spannungskopfweh · Erklärung aus ganzheitlicher Sicht & Geführte Meditation

    Es gibt noch andere Gründe für Spannungskopfweh oder Druck auf der körperlichen Ebene, außer dass wir überarbeitet und erschöpft sind.

    Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall.

    Was es mit Spannungskopfschmerzen aus der seelischen Perspektive auf sich haben kann, darüber spreche ich in diesem Video.

    Nach der Erklärung, was es mit dieser Art von Spannungsschmerz aus der ganzheitlichen Perspektive auf sich hat, führe ich Dich durch eine Meditation / Energiearbeit. Sie ist dazu gedacht, Dich dabei zu unterstützen mit dem Druck umzugehen und wieder in Fluss zu kommen.

    Ich freue mich, wenn Dir diese Übung (und auch die Erklärung) einen hilfreichen Impuls gibt.

    Hinterlass mir gerne einen Kommentar und schreibe, was die Energiearbeit für Dich bewirkt hat. Wenn Du selbst einen Tip hast, was bei Spannungskopfschmerz hilft, dann darfst du den hier natürlich auch gerne teilen.

    Alles Liebe, Sarine

    Nimm eine neue Perspektive ein, wachse über Dich hinaus. Impulse für eine neue Perspektive von mir persönlich, direkt in Dein Postfach. Für Deinen Weg der Selbsterkenntnis.

  • Raus aus alten Strukturen, Mustern, Systemen Sarine Turhede
    Persönliche Entwicklung,  Soulful media

    Raus aus alten Strukturen, Mustern und Systemen

    Heute spreche ich über Systeme: welches Missverständnis häufig damit verknüpft ist, wenn wir „das System“ verlassen wollen – und welche Alternative es gibt, wie sich ein Herzensweg in Verbindung mit Systemen vorstellen lässt.

    Alte Strukturen, Muster und Systeme funktionieren so: die Wesen bedienen die Struktur/das Muster/das System.

    Viele Menschen spüren, dass das so nicht mehr funktioniert.

    Diejenigen, die einen sehr hohen Leidensdruck haben, verlassen das System. Sie tun dies entweder passiv, z. B. durch Burn-Out oder aktiv, indem sie bewusst die Entscheidung treffen „auszusteigen“.

    Es gibt auch diejenigen, die „nicht genug“ leiden. Sie stehen zwischen den Stühlen. Sie spüren, dass sie so nicht weiter machen wollen. Dass sie gerne raus würden. Allerdings könnnen sie kein „Wohin“ erkennen. Da sie ihren momentanen Zustand im Vergleich zu dieser Ungewissheit noch erträglich finden, gehen sie den Schritt nicht.

    Und es gibt diejenigen, die spüren: es gibt noch mehr als nur die Entscheidung „Entweder im System oder außerhalb“.

    Gerade in der Spiritualität kommen viele Menschen mit einem wichtigen Impuls in Berührung:

    „Folge deinem Herzen“

    Dieser Impuls ist deshalb so bedeutend, weil er uns an eine tiefe Wahrheit erinnert, von der wir lange getrennt gelebt haben. Es gibt einen Kompass im Inneren. Unabhängig von äußeren Systemen.

    Dennoch kann dieser Impuls zu einem Missverständnis mit gravierenden Folgen führen.

    Nämlich, dass die Person, die diesen Satz hört, ihm innerlich hinzufügt: „Du brauchst jetzt keine Systeme, Strukturen oder Muster mehr.“

    Woher kommt dieses Verständnis, und was ist daran das Missverständnis?

    Diese Auffassung, dass wir keine Systeme brauchen, wenn wir dem Herzen folgen, kommt aus den negativen Erfahrungen, die die betreffende Person mit Systemen gemacht hat.

    Es stimmt ja auch: viele, vielleicht sogar die meisten Systeme/Muster/Strukturen brauchen wir jetzt nicht mehr. Sie dienen wie gesagt nicht uns, sondern sich selbst. Sie stammen aus einer Zeit, in der andere Gesetzmäßigkeiten galten. Den Zusammenbruch dieser Systeme erleben wir gerade.

    Es ist verständlich, dass Menschen aus ihren negativen Erfahrungen den Schluss ziehen, dass Systeme/Muster/Strukturen abgeschafft gehören. Dennoch ist es ein Trugschluss.

    Es ist immer ein Fehler, aus einer oder einigen konkreten Erfahrung(en) – die stets etwas mit uns selbst und unserer Weltanschauung zu tun haben – Rückschlüsse auf das Gesamte zu ziehen.

    Das ist, als würdest du nach einer negativen Erfahrung mit einer Person oder einigen Personen den Schluss daraus ziehen „Na, ich bin wohl nicht für Freundschaften/Beziehungen“ gemacht.

    Es kommt zwar vor, dass Menschen solche Schlüsse ziehen – aber meiner Wahrnehmung nach sind sie die Leidtragenden. Sie sind es, denen viele schöne Erfahrungen entgehen, weil sie sie kategorisch ausgeschlossen haben.

    Genauso ist es mit Systemen/Strukturen/Mustern: wer sie kategorisch ablehnt, ist am Ende die/der Leidtragende, weil sie/er sich damit in einen permanenten Kampf gegen etwas begibt, was ganz natürlich und überall ist.

    Systeme/Strukturen/Muster an sich sind – wie zum Beispiel auch Geld – neutral.

    Mehr noch: sie sind dienende Prinzipien. Sie vereinfachen Abläufe und erlauben somit Ressourcen-schonendes Haushalten mit Energien. Ob dabei etwas Positives oder Negatives entsteht, kommt darauf an, wer sie zu welchem Zweck entwickelt.

    Wer Systeme/Strukturen/Muster ablehnt, ist nicht nur ständig damit beschäftigt, sich ihnen zu entziehen. Sondern auch damit, permanent das Rad neu erfinden zu müssen, damit auch alles immer schön „frisch“ und „authentisch“ ist.

    Ob etwas, dass unter einem extrem hohen Energieaufwand hervorgebracht wird, deshalb unbedingt „besser“, „frischer“ oder „authentischer“ ist als etwas, das nach einem System generiert wird, wage ich zu bezweifeln.

    „Folge deinem Herzen“ bedeutet nicht, dass Systeme schlecht sind und zu nichts zu gebrauchen. Es bedeutet auch nicht, dass nur spontane Handlungsimpulse liebevolle und wertvolle Ergebnisse hervorbringen.

    Ich bin sehr dafür, an dieser wie an so vielen Stellen die Augen dafür zu öffnen, dass sich beides verbinden darf.

    Der eigene Herzensweg MIT Systemen/Mustern/Strukturen – und zwar sowohl mit bestehenden als auch mit neuen, bisher noch nie dagewesenen.

    Die Entweder/Oder-Denkweise ist das Hindernis – nicht „das System“.

    Es geht darum, die Laufrichtung vieler bestehender Systeme/Strukturen/Muster zu ändern. Systeme, die sich von den Wesen, die sie bedienen, nähren und deren einziges Interesse die Selbsterhaltung ist, sind überholt.

    Enige dieser Systeme brechen zusammen. Das werden sie früher oder später von ganz alleine tun. Aber nicht alle, die in solchen Systemen wirken, müssen sie zwangsläufig verlassen.

    Hier darf jede/r einzelne genau hinschauen und im eigenen Herzen überprüfen, was stimmig ist: Ist mein Weg hier wirklich zu Ende? Geht es wirklich „raus“ aus dem System? Oder gehöre ich zu den Wesen, die Impulse in dieses System geben können, so dass es sich von innen heraus verwandelt, in ein System, welches uns dient?

    Manchmal stellt sich diese Frage nicht nur in Bezug auf die „großen“ Systeme, in denen wir Mitglieder sind. Es lohnt sich auch, das eigene Leben einmal darauf zu untersuchen, ob wir uns selbst ein System kreiert haben – natürlich eingebettet in unseren kollektiven Zusammenhang – das uns auslaugt, aus dem wir gerne „ausbrechen“ würden.

    Gerade das Thema Selbständigkeit konfrontiert uns gerne mit diesem Thema. Schließlich erschaffen wir hier etwas aus unseren eigenen Vorstellungen. Wenn wir „das System“ aus einem Fluchtreflex heraus verlassen haben und in die Selbständigkeit starten mit der Hoffnung, dass jetzt „alles besser“ wird, dann werden wir manchmal überrascht, dass uns „das Gleiche in grün“ begegnet.

    Was ist also die Antwort? Wie findest du sie, die Systeme/Muster und Strukturen, die dir dienen?

    Du findest sie in dir. Du findest sie, indem du dich und deinen natürlichen Fluss beobachtest. Beim Beobachten wirst du dir bewusst.

    Du stellst fest, welche deiner Handlungen genuin aus deinem Inneren, aus deinem Wesen entspringen und einen guten Fluss für dich erzeugen.

    Du stellst fest, welche deiner Handlungen aus einer Vorstellung kommen, die du von außen übernommen hast. Manches davon mag dir dienen, das darfst du dann natürlich beibehalten. Anderes wiederum blockiert dich. Hier lohnt es sich, dir die Frage zu stellen, wie es denn stattdessen ablaufen könnte.

    Allein schon das Stellen der Frage richtet dich darauf aus, die Antwort zu finden. Hab keine Sorge, dass du etwas Übermenschliches dafür leisten musst, um an sie heran zu kommen.

    Sorge nur dafür, dass dein Raum frei ist, damit du die Antwort wahrnehmen kannst, wenn sie zu dir kommt.

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